Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Die Dinge schließen sich allmählich zu einem Kreis, und der Markt wirkt inzwischen fast schon biblisch in seiner Dynamik. Nach Rückgängen in sieben der letzten neun Sitzungen hat EUR/USD endlich Halt gefunden, und die Euro-Bullen starteten eine Gegenoffensive – unterstützt von einem unerwarteten Verbündeten, dem japanischen Yen.
Der Yen wertet gegenüber den wichtigsten Währungen auf, und die globalen Anleiherenditen geben in seinem Kielwasser nach. Die Erklärung ist einfach: Volkswirtschaften und Märkte normalisieren sich nach einer untypischen Phase politischer Eingriffe und billigem Geld. Die Bank of Japan strafft ihre Geldpolitik und fährt ihre Anleihekäufe zurück, was die heimischen Renditen anhebt. Japans Volkswirtschaft mit einem Volumen von 4,3 Billionen US-Dollar und sein Anleihemarkt von 8 Billionen US-Dollar sind zu groß, als dass der Rest der Welt sie ignorieren könnte.
Währungsrisiko-Absicherungsdynamik
Es gibt jedoch einen zweiten, weniger offensichtlichen Grund für die Erholung des Euro – den Dollar selbst. Pensionsfonds und Versicherer weltweit waren zum 30. Juni nur zu 41 % gegen Währungsrisiken abgesichert, der niedrigste Stand seit 2015. Der Anstieg der Absicherung im vergangenen Jahr, ausgelöst durch Donald Trumps Zollschock, hat sich weitgehend zurückgebildet, seit sich der Greenback stabilisiert hat. Diese Unterabsicherung macht die Währung anfälliger. Dreht die Stimmung, könnte der Ausverkauf deutlich heftiger ausfallen, als es die Märkte derzeit erwarten.
Das alte Muster – den US-Dollar als sicheren Hafen zu halten und gleichzeitig bei den Absicherungskosten zu sparen – gerät von zwei Seiten unter Druck. Der Greenback hat sich im Laufe des Quartals abgeschwächt und verliert gegenüber den meisten G10-Währungen weiter an Boden, und Investoren sprechen erneut von einem „Debasement Trade“. Die Pläne des Treasury, die langfristigen Anleihekäufe auszuweiten, sowie Interventionen in USD/JPY haben die Zweifel daran verstärkt, ob die US-Behörden bereit sind, die Währung um jeden Preis zu verteidigen.
Dynamik der Kosten für die Absicherung von Währungsrisiken
Zur zusätzlichen Unsicherheit trägt die Haltung des Fed?Vorsitzenden Kevin Warsh bei. Die Märkte wissen weiterhin nicht, ob er an weiteren Zinserhöhungen festhalten wird, während Präsident Trump öffentlich auf billigeres Geld drängt.
Allerdings sind nicht alle davon überzeugt, dass eine vollständige Trendwende des Dollar im Gange ist. Credit Agricole bleibt für EUR/USD pessimistisch gestimmt und sieht die jüngste Stärke als Kollateralschaden geopolitischer Schocks – von den Handelskonflikten zwischen den USA und China bis hin zu den Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, sowie den Wahlrisiken in Deutschland und Frankreich. Die Bank peilt bis zum Jahresende einen Kurs von 1,13 an, bevor es im nächsten Jahr zu einer Erholung auf 1,17 kommen soll.
Derzeit stützt sich die Gegenoffensive des Euro eher auf die Unterstützung durch den Yen und untergehedgte Portfolios als auf die Überzeugung von einer nachhaltigen Dollarwende. Der Blick richtet sich auf Tokio: Der nächste Schritt der Bank of Japan könnte den Kurs der globalen Renditen schneller bestimmen als jede Entscheidung der Fed.
Wird der Euro diese Erholung behaupten, oder handelt es sich nur um eine Verschnaufpause vor einer weiteren Verkaufswelle?
Aus technischer Sicht zeigt der Tageschart, dass ein Rückgang von 1,1635 aus oder ein Fall unter 1,1615 ein Verkaufssignal darstellen würde.
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