Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Terminkontrakte auf US-Aktienindizes gerieten in der asiatischen Sitzung erneut unter Druck – die Nachwirkungen des Ausverkaufs an der Wall Street und eine neue Welle von Spannungen zwischen den USA und Iran trieben den Ölpreis nach oben und befeuerten die Inflationsängste erneut.
Bis 09:00 Uhr EST stellte sich das Bild wie folgt dar: S&P-500-Futures lagen 0,4 % tiefer bei 7.738,25 Punkten, Nasdaq-100-Futures gaben 0,8 % nach auf 29.871,75 Punkte, Dow-Futures fielen um 0,1 % auf 53.467,0 Punkte. Auch der vorherige Handelsschluss an der Wall Street war schwach: Der Dow verlor 0,5 %, der S&P 500 büßte 0,5 % ein und der Nasdaq Composite sank um 0,3 %.
Einziger Gewinner war heute der Energiesektor, der um 0,9 % zulegte, nachdem Öl um mehr als 2 US-Dollar je Barrel gestiegen war – eine logische Entwicklung, da höhere Ölpreise die Gewinne von Energieunternehmen erhöhen und deren Aktien stützen.
Die meisten anderen Sektoren lagen im Minus, wobei Telekommunikationswerte und Basiskonsumgüter besonders stark unter Druck standen – sie reagieren empfindlich auf eine allgemeine Konjunkturabkühlung und auf die Aussicht, dass Verbraucher den Gürtel enger schnallen.
Im Mittelpunkt stand erneut der Ölmarkt: Brent überschritt die psychologisch wichtige Marke von 91 US-Dollar je Barrel. Der Preisanstieg schürt die Nervosität der Anleger, da die Bewegung eher von geopolitischer Eskalation als von fundamentalen Marktfaktoren getrieben zu sein scheint.
Die Spannungen wurden durch eine Äußerung von Donald Trump zusätzlich angeheizt: Er drohte mit militärischen Maßnahmen gegen Oman, falls das Land die US-Bemühungen im Umgang mit Iran behindere. Das wirft zusätzliche Fragen zur Lage in der Straße von Hormus auf – einer wichtigen Route für die globalen Ölströme – und iranische Medien berichteten zudem von der Beschlagnahme eines tankers im Besitz der VAE. Zusammengenommen könnten diese Entwicklungen die Energiepreise weiter nach oben treiben.
Ein Anstieg der Ölpreise setzt eine Kettenreaktion in Gang: Kraftstoff wird teurer, die Kosten für Unternehmen und Haushalte steigen, und das treibt die Inflation an. Anleger bewerten nun verstärkt das Risiko einer beschleunigten Inflation ein, was auf die Vermögenspreise drückt.
Derweil sind die Renditen von US-Staatsanleihen gestiegen: Die Rendite 30-jähriger Papiere schloss bei 5,31 % – dem höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten. Höhere Renditen machen Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver und erhöhen die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher – kein besonders förderliches Umfeld für Optimismus an den Märkten.
Am Horizont stehen mehrere wichtige Faktoren, auf die der Markt achten wird. Erstens eine arbeitsreiche Woche mit Einzelhandelsergebnissen von Walmart, Home Depot und Target, die zeigen werden, wie widerstandsfähig der amerikanische Verbraucher nach den schwachen Einzelhandels- und Beschäftigungsdaten für Juli ist. Enttäuschende Ergebnisse der Einzelhändler würden die Sorgen verstärken.
Zweitens werden am Mittwoch die Fed-Protokolle veröffentlicht – alle werden nach Hinweisen auf die interne Debatte über die nächsten Schritte beim Leitzins suchen. Zur Erinnerung: Ende Juli beließ das Federal Reserve System den Leitzins bei 3,50 %–3,75 %, aber die Entscheidung fiel nicht einstimmig aus – drei Mitglieder sprachen sich für eine Anhebung aus.
Die Lage stellt sich also wie folgt dar: Die Geopolitik treibt den Ölpreis, Öl schürt die Inflationserwartungen und die Renditen, und das wirkt sich nun auf Aktien und die konjunkturellen Aussichten aus. Wir werden die Ergebnisse der Einzelhändler und die Fed-Protokolle genau verfolgen – sie könnten die nächste Stimmungslage an den Märkten vorgeben. Zudem gilt: Sollten die Spannungen im Persischen Golf weiter schwelen, dürfte uns erhöhte Volatilität noch eine Weile begleiten.
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