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16.09.202612:03 Analytische Bewertungen Forex: EUR/USD – Kursanalyse und Prognose: Falkenhafte Haltung der EZB stützt den Euro vor der FOMC-Entscheidung

Relevance up to 08:00 2026-09-17 UTC+00
Exchange Rates 16.09.2026 analysis

Das Währungspaar EUR/USD versucht sich zu erholen. Die Kassakurse bleiben jedoch in der Nähe des am Montag erreichten Monatstiefs. Händler warten gespannt auf die Entscheidungen des FOMC, von denen ein neuer Impuls für den Markt erwartet wird.

Heute endet die September-Sitzung der Federal Reserve, und Analysten rechnen damit, dass die Fed die Zinsen um 25 Basispunkte anheben wird. Aufmerksamkeit sollte auch den aktualisierten Wirtschaftsprojektionen gelten; deren Auswertung zusammen mit den Kommentaren von Fed Chair Kevin Warsh auf der Pressekonferenz wird helfen, die möglichen Aussichten für die Zinsentwicklung in den kommenden Monaten zu erkennen. Diese Projektionen werden erheblichen Einfluss auf die kurzfristige Dynamik des US-Dollars und damit auf das Währungspaar EUR/USD haben.

Im Vorfeld dieses wichtigen Notenbankereignisses schüren inflationsbedingte Risiken im Zusammenhang mit steigenden Energiepreisen die Erwartungen einer strafferen Geldpolitik der Fed. Insbesondere stiegen die Ölpreise am Dienstag auf den höchsten Stand seit dem 20. Mai, da die Sorgen über mögliche Angebotsausfälle aus dem Nahen Osten zunahmen.

Exchange Rates 16.09.2026 analysis

Darüber hinaus hat der deutliche Anstieg der staatlichen und unternehmerischen Verschuldung dazu beigetragen, dass die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen den höchsten Stand seit April 2007 erreicht hat. Dies stützt den Dollar und erzeugt zusätzlichen Druck auf das Währungspaar EUR/USD.

Zudem erhält der Dollar angesichts der Eskalation des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran Unterstützung als sicherer Hafen, wovon auch der US Dollar Index (DXY) profitiert, der die US-Währung gegenüber einem Korb anderer Währungen abbildet und sich weiterhin in der Nähe eines Zweiwochenhochs bewegt.

Exchange Rates 16.09.2026 analysis

Dennoch sorgt die restriktive Haltung der Europäischen Zentralbank für eine gewisse Unterstützung des Euro und begrenzt den Rückgang des EUR/USD‑Währungspaares. Angesichts des aktuellen makroökonomischen Umfelds dürften etwaige intraday Erholungsversuche jedoch auf aktive Verkäufe treffen und begrenzt bleiben.

Aus technischer Sicht notiert das EUR/USD‑Paar derzeit in der Nähe seines Monatstiefs, während das Aufwärtspotenzial durch den 100‑Tage Simple Moving Average (SMA) begrenzt wird, was kurzfristig eine moderat bärische Tendenz bestätigt. Ein Ausbruch über dieses Niveau würde den Weg in Richtung des 200‑Tage EMA eröffnen und es Käufern erleichtern, das Paar weiter nach oben zu treiben.

Auf der anderen Seite stellt der 50‑Tage SMA die wichtigste Unterstützung dar, gefolgt von der runden Marke von 1,1500. Die Oszillatoren liefern gemischte Signale, sodass das Währungspaar möglicherweise in einer Seitwärtsrange verbleibt.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Irina Yanina,
Analytical expert of InstaSpot
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