Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Ein Rückgang der geopolitischen Risiken und die Rückkehr des Ölpreises auf das Vorkriegsniveau haben kein Umfeld geschaffen, in dem der US-Dollar an Stärke verlor. Anleger konzentrierten sich rasch wieder auf die Geldpolitik, und eine restriktivere Ausrichtung der Federal Reserve drückte EUR/USD auf ein Ein-Jahres-Tief. Der Euro fand dank einer Reihe enttäuschender US-Konjunkturdaten und Aussagen von FOMC-Mitgliedern einen Boden, doch die späte Erholung zum Wochenschluss wirkt eher wie Gewinnmitnahmen bei Short-Positionen als wie eine Trendumkehr.
Nordea weist darauf hin, dass seit der Fed-Sitzung im Juni die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen gestiegen sind, während ihre deutschen Pendants gefallen sind. Dadurch hat sich der Renditeabstand auf 160 Basispunkte ausgeweitet – der größte Abstand seit einem Jahr. Die Bank rechnet damit, dass die Federal Reserve ihre Geldpolitik im Jahr 2026 zweimal und 2027 ein weiteres Mal straffen wird. Da sich die EZB mit Anpassungen zurückhält, dürfte dies EUR/USD weiter nach unten drücken.
EUR/USD-Entwicklung und Renditedifferenz zwischen US- und Bundesanleihen
Die Bank of America vertritt eine ähnliche Ansicht und prognostiziert, dass der Euro bis zum dritten Quartal auf 1,12 US‑Dollar fallen wird, bedingt durch drei Zinsschritte der Fed – von denen die Bank ausgeht, dass sie in diesem Jahr erfolgen werden.
Was könnte den Euro stützen? Der Chefvolkswirt der EZB, Philip Lane, hat seine Sorge über eine verfestigte Inflation geäußert, und seine Kollegin im EZB-Rat, Isabel Schnabel, sagte, der Straffungszyklus solle fortgesetzt werden. Die Märkte messen jedoch Christine Lagarde größeres Gewicht bei. Lagarde zufolge benötigt die EZB keine aggressive Reaktion auf den Konflikt im Nahen Osten: Die Ölpreise fallen, und die Verbraucherpreise im Euroraum könnten diesem Trend folgen.
Tatsächlich haben sich die Inflationserwartungen in der Währungsunion abgeschwächt, sodass der Terminmarkt inzwischen sogar an einer einzigen Anhebung des Einlagensatzes durch die EZB zweifelt. Die Divergenz in der Geldpolitik wird damit zum Leitstern für die EUR/USD-Bären.
Der Rückgang im wichtigsten Währungspaar wurde durch ein Überraschungsmoment begünstigt. Anleger hatten erwartet, dass Kevin Warsh bei seiner ersten Sitzung als Fed-Vorsitzender vor allem Zinssenkungen betonen würde, doch stattdessen äußerte er sich restriktiv. Im Gegensatz dazu machte Christine Lagarde deutlich, dass die Zinserwartungen an den Terminmärkten zu hoch seien, obwohl sich zuvor die Mitglieder des Governing Council einig gewesen waren, weiter von Straffung zu sprechen. Der dovishe Schwenk der EZB-Präsidentin war ein Rückschlag für die Gemeinschaftswährung.
Aus technischer Sicht prallte EUR/USD im Tageschart von einer Konvergenzzone ab, die durch zwei Pivot-Punkte bei 1,1335–1,1350 gebildet wurde. Es erscheint sinnvoll, ab 1,1375 weitere Long-Positionen aufzubauen, sofern sich das Instrument oberhalb von 1,1400 hält. Gelingt es den Bullen nicht, dieses Niveau zu verteidigen, sollten Trader wieder auf der Verkäuferseite aktiv werden.
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