Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Trotz der verhaltenen Erholung von gestern stufen die größten Wall-Street-Banken ihre Goldprognosen gleichzeitig herab. UBS rechnet in den kommenden Monaten mit einem Rückgang der Preise auf 4.000–3.850 US-Dollar je Unze, und Citi hat gestern sein Drei-Monats-Ziel von 4.300 auf 4.000 US-Dollar gesenkt. Die Konsenserwartung bündelt sich um ein einziges Kursniveau – und das ist aufschlussreich.
Die Logik hinter dem kurzfristigen Pessimismus ist eindeutig. Kommt in den nächsten Tagen ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran zustande – und Trump hat dies in Aussicht gestellt – werden die Ölpreise fallen, die Inflationserwartungen nachlassen und Wetten auf weitere Zinserhöhungen der Fed in die Zukunft verschoben. All dies nimmt den Druck von Gold, doch das Metall notiert bereits unter seinem 200‑Tage‑Durchschnitt, was algorithmische Verkaufsprogramme auslöst – der technische Faktor verstärkt damit den fundamentalen.
UBS bleibt jedoch auf Sicht von einem Jahr optimistisch – ein fundamentaler Unterschied zur kurzfristigen Einschätzung. Die langfristige These ruht auf drei Säulen: Zinssenkungen der Fed in der zweiten Jahreshälfte, sobald der Inflationsdruck nachlässt, eine daraus resultierende Abschwächung des Dollars und anhaltende Käufe durch globale Zentralbanken. Letzterer Faktor ist wohl der nachhaltigste: Die People’s Bank of China erhöht ihre Goldreserven nun bereits seit 19 Monaten in Folge, und diese strukturelle Nachfrage wird nicht einfach aufgrund veränderter geopolitischer Rahmenbedingungen verschwinden.
Wichtig ist, dass die Diskrepanz zwischen den kurz- und langfristigen Einschätzungen der Großbanken den Tradern ein Signal über den Charakter der bevorstehenden Bewegung gibt. Ein Rücksetzer auf 4.000–3.850 US‑Dollar ist durchaus möglich, selbst wenn es nicht zu einem Friedensabkommen mit dem Iran kommt; zugleich würde er jedoch einen Einstiegszeitpunkt für jene schaffen, die auf das längerfristige Szenario geldpolitischer Lockerung und einer Diversifizierung der Währungsreserven durch Zentralbanken setzen.
Was das aktuelle technische Bild für Gold angeht, müssen die Käufer zunächst den kurzfristigen Widerstand bei 4.249 $ überwinden. Dadurch würde sich ein Ziel bei 4.304 $ eröffnen, wobei ein Ausbruch darüber hinaus eher schwierig wäre. Das endgültige Kursziel liegt bei etwa 4.372 $. Fällt der Goldpreis, werden die Bären versuchen, die Kontrolle über die Marke von 4.186 $ zu übernehmen. Gelingt ihnen das, würde ein Durchbruch dieser Spanne bullische Positionen stark unter Druck setzen und Gold auf 4.124 $ drücken, mit dem Potenzial, 4.062 $ zu erreichen.
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