Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Gold ist heute auf ein Zweimonatstief gefallen und notiert 1,8 % niedriger bei 4.374 US‑Dollar je Unze. Seit Beginn des Kriegs mit Iran hat das Metall über 17 % verloren und damit faktisch sämtliche Gewinne seit Jahresanfang wieder ausgelöscht. Dies ist nicht mehr nur eine Korrektur, sondern eine grundlegende Neubewertung der Rolle von Gold im aktuellen Marktumfeld.
Der unmittelbare Auslöser war eine neue Eskalationswelle. US-Streitkräfte griffen eine militärische Anlage und weitere Ziele in der Nähe der Straße von Hormus an, woraufhin die IRGC einen Vergeltungsschlag auf einen amerikanischen Stützpunkt verkündete. Kuwaitische Luftverteidigungssysteme meldeten die Abwehr von Raketen- und Drohnenbedrohungen. All dies geschah nur wenige Stunden, nachdem Trump erklärt hatte, er sei mit dem Verlauf der Verhandlungen „nicht zufrieden“. Die Aussicht auf eine rasche Einigung hat sich damit erneut eingetrübt, der Brent-Ölpreis sprang auf 98 US-Dollar, und die Inflationsrisiken haben sich abermals verschärft.
Bemerkenswert ist das Paradox, das sich rund um Gold herausgebildet hat. Das Metall steht von beiden Seiten unter Druck: Die Eskalation hält Inflation und Zinsen hoch, wodurch das nicht verzinste Gold unattraktiv wird. Kommt es hingegen zu einem Friedensabkommen, dürfte genau dies die Inflationserwartungen dämpfen und die geopolitische Prämie beseitigen. Mit anderen Worten: In jedem Szenario gibt es für Gold derzeit mehr Gründe zu fallen als zu steigen. Fed-Gouverneurin Lisa Cook erklärte kürzlich, die Inflation bewege sich in die falsche Richtung und sie sei bereit, die Zinsen anzuheben – das setzt das Metall über den Zinskanal zusätzlich direkt unter Druck.
Silber ist noch stärker gefallen, um 3,6 % auf 71,98 US-Dollar. Auch Platin und Palladium haben nachgegeben.
Was das aktuelle technische Bild für Gold angeht, müssen die Käufer den nächstgelegenen Widerstand bei 4.432 $ zurückerobern. Dadurch ließe sich das Ziel bei 4.481 $ anvisieren, wobei ein Ausbruch darüber hinaus recht schwierig werden dürfte. Das entfernteste Ziel läge bei etwa 4.546 $. Fällt der Goldpreis, werden die Bären versuchen, bei 4.372 $ die Kontrolle zu übernehmen. Gelingt ihnen das, könnte ein Ausbruch aus der Handelsspanne die Position der Bullen erheblich schwächen und Gold auf ein Tief von 4.304 $ drücken, mit der Aussicht auf eine weitere Bewegung in Richtung 4.249 $.
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