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Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Reuters zufolge dürfte die Bank of England angesichts der weiterhin über dem Ziel liegenden Inflation an ihrem vorsichtigen Kurs festhalten. Von den 56 befragten Volkswirten gehen 27 davon aus, dass die Zentralbank den Zinssatz das ganze Jahr über bei 3,75 % belässt; 7 rechnen mit mindestens einer Zinssenkung, während 22 mindestens eine Zinserhöhung erwarten.
Diese auseinanderlaufenden Prognosen unterstreichen die anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftliche Lage des Vereinigten Königreichs: Der Desinflationsprozess verläuft schleppend, und die Risiken für das Wirtschaftswachstum bleiben erheblich.
Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Reuters-Umfrage, dass die durchschnittliche Inflation im Vereinigten Königreich im Jahr 2026 bei 3,2 % liegen dürfte und damit mit der Prognose vom April übereinstimmt. Gleichzeitig haben sich die Wachstumsaussichten aufgehellt: Das BIP soll im Jahresverlauf um 0,8 % wachsen, nach zuvor erwarteten 0,7 %.
Diese Erwartungen stützen die Einschätzung, dass die BoE ihre straffe Geldpolitik länger beibehalten könnte, um den Inflationsdruck zu dämpfen – selbst vor dem Hintergrund einiger Anzeichen einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Aktivität.
Der Markt reagierte vorsichtig auf diese Daten.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts hat sich das britische Pfund kaum verändert: Das Währungspaar GBP/USD wurde bei 1,3516 gehandelt, was einem Rückgang von 0,17 % gegenüber dem Vortag entspricht. Zudem ist hervorzuheben, dass die Oszillatoren weiterhin im positiven Bereich liegen und das Paar die Unterstützung an der 100‑Tage‑SMA behauptet hat. Damit die Bullen weiteres überzeugendes Aufwärtspotenzial entfalten können, müssen sie die 20‑Tage‑SMA überwinden.
In der nachstehenden Tabelle ist die prozentuale Veränderung des britischen Pfunds gegenüber den wichtigsten Währungen im Tagesverlauf dargestellt; der stärkste Anstieg wurde gegenüber dem neuseeländischen Dollar verzeichnet.
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