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Das Währungspaar GBP/USD handelte am Mittwoch mit geringer Volatilität und einem minimalen Abwärtsimpuls. Die britische Währung bewegt sich jedoch bereits seit über einer Woche in einem Seitwärtskanal zwischen 1,3476 und 1,3587. Der Markt zeigt derzeit wenig Bereitschaft zu aktiven Handelsaktivitäten, da er auf eine Lösung im Nahen Osten wartet. Zur Erinnerung: Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Teheran und den USA wird nicht stattfinden; die Blockade der Straße von Hormus dauert an, und das Schweigeabkommen bleibt in Kraft. Diese Situation ist für Trader jedoch unbefriedigend. Sie benötigen Klarheit: entweder eine Fortsetzung des Krieges, ein Einfrieren des Konflikts oder Verhandlungen und einen Waffenstillstand. Derzeit ist keine dieser Optionen in Sicht. Daher verharrt der Markt schlicht im Wartemodus. Gestern wurden im Vereinigten Königreich zudem die Inflationsdaten für März veröffentlicht, die eher unspektakulär ausfielen. Die Inflationsrate stieg auf 3,3 % und entsprach damit den Prognosen. Folglich blieb eine Reaktion auf diesen Bericht aus, und insgesamt ignoriert der Markt weiterhin den makroökonomischen Hintergrund.
Im 5-Minuten-Chart wurde am Mittwoch ein Handelssignal generiert – ein Kursabpraller aus dem Bereich 1,3476–1,3489. Dieses Signal führte jedoch weder zu Gewinnen noch zu Verlusten, da sich der Kurs innerhalb der Spanne kaum bewegte. Der Seitwärtstrend im Stundenchart hält an.
Im Stundenchart setzt das GBP/USD‑Paar zwar weiterhin einen Aufwärtstrend fort, bewegt sich aber bereits seit einer Woche in einem Seitwärtskanal zwischen 1,3475 und 1,3587. Es gibt derzeit keine wesentlichen Gründe für einen mittelfristigen Anstieg des Dollars, daher erwarten wir die Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends von 2025 im Jahr 2026. Damit dies eintritt, müssen sich die geopolitischen Spannungen weltweit weiter entspannen. Aktuell befindet sich der Markt jedoch in einer Art Schwebezustand, da es keine konkreten neuen Informationen gibt. In jedem Fall gehen wir davon aus, dass der Dollar ohne eine ernsthafte Eskalation im Nahen Osten die Aufwärtsbewegung der letzten zwei Monate nicht mehr aufrechterhalten kann. Einzelne Ereignisse können seine Stärke aber weiterhin kurzfristig stützen.
Am Donnerstag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3476–1,3489 festsetzt, mit Kurszielen bei 1,3380–1,3386. Ein Abpraller vom Bereich 1,3476–1,3489 ermöglicht neue Long-Positionen mit Zielen bei 1,3587–1,3598.
Im 5-Minuten-Chart sind die relevanten Kursmarken für den Handel: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3476–1,3489, 1,3587–1,3598, 1,3695, 1,3741–1,3751. Heute werden in Großbritannien und den USA Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht; es sei jedoch daran erinnert, dass der Markt Anfang dieser Woche bereits deutlich wichtigere Daten zu Inflation und Arbeitslosigkeit in Großbritannien weitgehend ignoriert hat.
Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele für eröffnete Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit‑Marken können in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt vorübergehend, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex‑Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel ist. Eine klar definierte Strategie und ein wirksames Risikomanagement sind die Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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