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Das Währungspaar GBP/USD stand am Donnerstag aus denselben geopolitischen Gründen, über die Medien, Analysten und Korrespondenten berichten, ebenfalls unter Druck. Die neuerliche Aufwertung der US-Währung hängt somit weder mit den Maßnahmen der Zentralbanken noch mit Trumps Handelspolitik oder mit makroökonomischen Berichten zusammen. Heute wird in den USA ein umfangreiches Paket wichtiger Konjunkturdaten veröffentlicht, doch wir sind nicht sicher, dass der Markt darauf reagieren wird. Genauer gesagt ist eine Reaktion möglich und sogar wahrscheinlich, wenn die Mehrheit der US-Daten den Dollar unterstützt. Sollten sich jedoch die meisten Berichte als schwach erweisen, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Markt überhaupt Notiz von ihnen nimmt. Der Dollar steigt weiter, nicht wegen des Konflikts im Nahen Osten, sondern aufgrund sich eintrübender globaler Wirtschaftsaussichten.
Im 5-Minuten-Chart wurden am Donnerstag zwei ideale Handelssignale generiert. Noch vor Eröffnung der US‑Handelssitzung prallte der Kurs vom Bereich 1,3403–1,3407 nach unten ab, wodurch sich Short-Positionen eröffnen ließen. Bis zum Tagesende erreichten die Notierungen des Paares das nächste Ziel – den Bereich 1,3319–1,3331 – und prallten mit nur minimaler Abweichung davon ab. Damit hatten Einsteiger die Möglichkeit, ihre Short-Positionen mit einem Gewinn von etwa 50 Pips zu schließen und sogar Long-Positionen zu eröffnen.
Im Stundenchart setzt das GBP/USD-Paar seine Bildung eines „geopolitischen Trends“ fort. Es gibt derzeit keine übergeordneten Grundlagen für ein mittelfristiges Wachstum des US‑Dollars, daher erwarten wir ab 2025 die Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends, der das Paar mindestens in den Bereich von 1,4000 führen könnte. In den letzten Wochen war die Situation jedoch nicht immer zugunsten der britischen Währung, und der Markt ist vollständig auf den Krieg im Nahen Osten fokussiert, der sich direkt auf den Wert der US‑Währung auswirkt.
Am Freitag können Einsteiger Long-Positionen eröffnen, wenn es zu einem erneuten Abprall vom Bereich 1,3319–1,3331 kommt, mit Ziel 1,3403–1,3407. Eine Kursfestigung unterhalb des Bereichs 1,3319–1,3331 eröffnet die Möglichkeit, neue Short-Positionen mit Ziel 1,3259–1,3267 einzugehen.
Im 5‑Minuten‑Chart kann derzeit an folgenden Niveaus gehandelt werden: 1,3096–1,3107, 1,3203–1,3212, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695 und 1,3741–1,3751.
Für Freitag sind in Großbritannien die Veröffentlichung der monatlichen BIP‑Daten sowie der Industrieproduktion geplant. In den USA werden der Kernindex der Personal Consumption Expenditures (PCE), der Index des Verbrauchervertrauens, das BIP für das vierte Quartal (zweite Schätzung), Daten zu Einkommen/Ausgaben der US‑Verbraucher sowie die Bestellungen langlebiger Güter veröffentlicht. Heute erscheinen also viele Berichte, die sich auf die Bewegung des Dollars auswirken können.
Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (sie sind immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex‑Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money Managements sind der Schlüssel zu dauerhaftem Handelserfolg.
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