Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Die Märkte schlossen gestern im Minus. Der S&P 500 fiel um 0,58 %, der Nasdaq 100 gab um 0,32 % nach, und der Dow Jones Industrial Average verlor 1,18 %.
Der Hauptdruck auf Aktien kommt heute aus dem Nahen Osten. Brent Crude sprang um 1,8 % auf 99,68 US-Dollar je Barrel, nachdem die USA iranische Tanker nahe der Kharg-Insel, einem wichtigen iranischen Exportdrehkreuz, angegriffen hatten. Der Benchmark-Preis hat sich damit erstmals seit Juli wieder der Marke von 100 US-Dollar genähert und liegt seit Jahresbeginn über 60 % im Plus. Asiatische Chipwerte setzten ihre Rally jedoch fort: Der südkoreanische Kospi legte um 1,3 % zu, und der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,4 %.
Das Besorgniserregendere war nicht nur die Entwicklung beim Öl, sondern auch Teherans Warnung. Die Islamic Revolutionary Guard Corps ordneten über das Staatsfernsehen die Besatzungen von Tankern in der Nähe der Häfen in Kuwait und Bahrain an, die Schiffe umgehend zu verlassen – unabhängig davon, ob sie vor Anker liegen oder festgemacht sind – und warnten, dass sie ins Visier genommen würden. Die Drohung erstreckt sich nun über die Transitrouten hinaus auf die Hafeninfrastruktur in Ländern, die nicht direkt in den Konflikt verwickelt sind.
Trotz der Korrektur bei den Schlagzeilen halten sich die Märkte bislang recht gut. Die Nachfrage nach AI-Engagement bleibt hoch, und viele Anleger scheinen weniger besorgt über eine mögliche Zinserhöhung der Fed zu sein und gewichten die Gewinnerwartungen höher als steigende Finanzierungskosten. Wie lange diese selektive Selbstzufriedenheit anhält, hängt vom Öl ab: Hält sich Brent dauerhaft über 100 US?Dollar, und beginnen Inflationserwartungen, die langfristigen Renditen nach oben zu treiben, würden Risikoanlagen – insbesondere hoch bewertete Technologiewerte – verwundbar. Der Ausverkauf bei Chipherstellern im August hat dies bereits verdeutlicht: Der MSCI World Semiconductor Index fiel um mehr als 20 % gegenüber seinem Juni-Hoch.
Ein separates Nebengeschehen betraf den Yen und den US-Finanzminister Scott Bessent, dessen Äußerungen zum Devisenmarkt die üblichen Grenzen überschritten. Bessent forderte Händler dazu auf, gegen seine Versuche zu spekulieren, den Yen zu stärken, und erklärte, seine Marktprognosen beruhten de facto auf Insiderwissen. Der Yen legte den dritten Tag in Folge zu und stieg um 0,4 % auf 153,40 je US?Dollar, während der Dollar-Index um 0,1 % nachgab.
Ich betrachte derartige öffentliche Aussagen eines Treasury-Beamten als ein Risiko, das der Markt unterschätzt. Sich auf Zugang zu „Insider“-Informationen zu berufen und gleichzeitig Händler einzuladen, gegen einen zu positionieren, verwischt die Grenze zwischen Währungspolitik und Marktmanipulation. Man erinnere sich, dass Zweifel an den US-Institutionen den Dollar bereits Ende August auf sein Mai-Tief gedrückt hatten, und dass die Intervention des Treasury am Anleihemarkt damals erneut Befürchtungen über eine verzerrte Preisfindung schürte.
Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die Inflationsdaten am Freitag. Ökonomen erwarten, dass der Gesamt?CPI im August um 0,4 % steigt – eine Beschleunigung gegenüber dem Vormonat, die teilweise auf höhere Benzinpreise zurückzuführen ist –, während für den Kern?CPI ein moderaterer Zuwachs von 0,2 % prognostiziert wird. Das würde die jährliche Kerninflation auf etwa 2,4 % drücken, den geringsten Anstieg im Jahresvergleich seit 2021.
Technisch zeigt das S&P 500-Chart, dass die unmittelbare Aufgabe der Käufer darin besteht, den Widerstandsbereich bei 7.698 zu überwinden. Dies würde ein erneutes Aufwärtspotenzial signalisieren und den Weg in Richtung 7.718 freimachen. Ein Niveau oberhalb von 7.737 würde die Position der Bullen zusätzlich stärken. Auf der Unterseite müssen die Käufer das Niveau von 7.679 verteidigen. Ein Durchbruch darunter dürfte den Index vermutlich in Richtung 7.656 drücken und den Weg bis 7.633 öffnen.
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