Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Am Mittwoch setzte das Währungspaar EUR/USD seine Abwärtsbewegung nach einer Erholung vom 127,2%-Retracement-Niveau bei 1,1700 fort und bewegte sich in Richtung des 100,0%-Retracement-Niveaus bei 1,1620. Ein erneuter Aufprall von 1,1620 würde den Euro begünstigen und auf eine Wiederaufnahme des Anstiegs in Richtung 1,1700 hindeuten. Eine Konsolidierung unterhalb von 1,1620 würde es den Händlern ermöglichen, mit einer Fortsetzung des Rückgangs in Richtung des nächsten Fibonacci-Niveaus von 76,4% bei 1,1551 zu rechnen.
Die Wellenstruktur im Stundenchart bleibt weiterhin „bullisch“. Die letzte abgeschlossene Abwärtswelle hat das vorherige Tief nicht durchbrochen, während die jüngste Aufwärtswelle das vorherige Hoch überschritten hat. Die geopolitischen Entwicklungen bleiben durchgehend negativ: Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten finden nicht statt, und die Blockade der Straße von Hormus besteht fort. Allerdings ist die Haltung des FOMC derzeit für den Dollar wichtiger, und sie bleibt ausgesprochen widersprüchlich.
Das fundamentale Umfeld am Mittwoch ermöglichte es den Bären, ihre Angriffe fortzusetzen, doch der Chart zeigt, dass die Bären selbst dazu nicht besonders entschlossen sind. Der Rückgang des Währungspaares ist minimal, und die Händler wollen auf Basis von Konjunkturdaten zweiter Kategorie keine weitreichenden Schlüsse ziehen. Der einzige Bericht, der gestern den Bären in die Hände spielte, waren die US-Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter, die stärker ausfielen als erwartet. Unterdessen ergab die zweite Schätzung des BIP für das zweite Quartal denselben Wert wie vor einem Monat – 1,5 % im Quartalsvergleich. Damit hat sich die wirtschaftliche Lage weder verschlechtert noch verbessert. Der Markt wartet weiterhin auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag sowie auf die jährliche Revision des Nonfarm Payrolls-Berichts. Seit Beginn der Woche richten die Händler ihre Aufmerksamkeit auf diese beiden Ereignisse, von denen sehr viel abhängt. Gelingt es Kevin Warsh, den Markt davon zu überzeugen, dass eine Straffung der Geldpolitik weiterhin geplant ist, weil die Inflation zu hoch ist, könnten die Bären neuen Auftrieb erhalten. Allerdings könnte der Nonfarm Payrolls-Bericht dem Dollar durchaus den nächsten Rückschlag versetzen.
Im 4-Stunden-Chart hat sich das Währungspaar oberhalb des 61,8 %-Retracement-Levels bei 1,1649 gefestigt. Damit könnte das Wachstum des Euro in Richtung des nächsten Fibonacci-Levels von 76,4 % bei 1,1726 weitergehen. Der aufwärts gerichtete Trendkanal signalisiert einen ausgeprägten „bullischen“ Vorstoß. Erwartungen einer Stärkung des US-Dollar wären erst dann gerechtfertigt, wenn der Kurs unterhalb des Kanals schließt. Auf keinem der Indikatoren sind derzeit sich entwickelnde Divergenzen zu erkennen.
Commitments of Traders (COT) Report:
In der letzten Berichtswoche schlossen professionelle Händler 945 Long-Positionen und 1.876 Short-Positionen. In den sieben Wochen im Februar und März ist der überwältigende Vorteil der Bullen aufgrund des Kriegs im Iran verpufft, während sich die Lage in den vergangenen einundzwanzig Wochen vor dem Hintergrund der offensichtlichen Waffenruhe und der Markthoffnungen auf ein Kriegsende wieder eingependelt hat. Die Gesamtzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen beläuft sich derzeit auf 196.000, während die Zahl der Short-Positionen bei 255.000 liegt. Die Bären übernehmen damit erneut die Führung.
Langfristig zeigen große Marktteilnehmer insgesamt weiterhin ein starkes Interesse am Euro. Offenbar wirken sich unterschiedliche Ereignisse rund um den Globus – an denen es in den vergangenen Jahren nicht gemangelt hat – auf die Anlegerstimmung aus. Der Markt beobachtet derzeit insbesondere die Lage im Nahen Osten sehr genau, wo der Krieg immer wieder scheinbar endet, um dann erneut aufzuflammen. Zunächst ignorierte der Markt die Waffenruhe, anschließend ignorierte er die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Damit bestimmt die Geopolitik das Schicksal des Dollars nicht mehr allein.
Wirtschaftskalender für die Vereinigten Staaten und die Europäische Union:
Am 27. August enthält der Wirtschaftskalender zwei Termine, die beide von nachrangiger Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund ist am Donnerstag von einem äußerst schwachen oder gar keinem Einfluss auf die Marktstimmung auszugehen.
EUR/USD-Prognose und Handelsempfehlungen:
Ein Kauf des Währungspaares ist heute nach einem Abprall von 1,1620 im Stundenchart mit einem Ziel bei 1,1700 möglich. Ein Verkauf war nach einem Abprall von 1,1700 im Stundenchart mit einem Ziel bei 1,1620 möglich. Diese Positionen können weiterhin offen gehalten werden.
Die Fibonacci-Gitter sind im Stundenchart von 1,1620–1,1325 und im 4-Stunden-Chart von 1,1849–1,1325 gezogen.
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