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12.08.202613:43 Analytische Bewertungen Forex: EUR/USD – Kursanalyse und Prognose: Geopolitische Risiken begrenzen das Aufwärtspotenzial

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Exchange Rates 12.08.2026 analysis

Das Währungspaar EUR/USD konsolidiert sich vor den wichtigen Widerstandsbereichen, die durch die 200-Tage-EMA und die 100-Tage-SMA markiert werden und nahe beieinander liegen, während es weiterhin in der bekannten Spanne bleibt, die bereits die gesamte vergangene Woche Bestand hatte. Händler warten gespannt auf die Veröffentlichung der wichtigen US-Inflationsdaten sowie auf weitere Entwicklungen in der Krise im Nahen Osten, bevor sie neue richtungsbestimmende Handelsentscheidungen treffen.

Heute stehen die US-Verbraucherpreisindex- (CPI) Daten zur Veröffentlichung an, während der Produzentenpreisindex (PPI) am Donnerstag veröffentlicht wird. Diese Berichte könnten neue Hinweise auf die künftige Politik der US-Notenbank (Fed) liefern. Die Daten werden sich spürbar auf die kurzfristige Nachfrage nach dem US-Dollar auswirken und damit folglich auch die Dynamik des EUR/USD-Paares beeinflussen. Unterdessen schüren Sorgen über eine steigende Inflation, die durch höhere Ölpreise angeheizt wird, die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen durch die Fed, was den Dollar stützt und das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzt.

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Am Dienstag erreichten die Ölpreise ein Eineinhalb-Wochen-Hoch, nachdem Mojtaba Khamenei, ein Berater des Obersten Führers des Iran, erklärt hatte, dass die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet werde, bis die Vereinigten Staaten die Forderungen Teherans erfüllten.

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Darüber hinaus haben die von Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen ihre Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und in der Meerenge von Bab al-Mandab verstärkt und dabei insbesondere Schiffe mit Bezug zu Saudi Arabia ins Visier genommen. Dies hat zu höheren Ölpreisen geführt und den US‑Dollar als sicheren Hafen gestärkt.

Anleger befürchten, dass steigende Energiepreise den Inflationsdruck erneut verstärken und die wichtigsten Zentralbanken, einschließlich der Fed, zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen könnten. Laut dem FedWatch Tool der CME Group preisen Händler eine hohe Wahrscheinlichkeit ein, dass die US‑Notenbank die Kreditkosten bis zum Jahresende anheben wird. Diese Erwartungen stützen weiterhin höhere Renditen von US‑Staatsanleihen, was die Dollar-Bullen unterstützt und das Aufwärtspotenzial von EUR/USD deutlich begrenzt.

Aus technischer Sicht wird EUR/USD derzeit durch den 100‑Tage‑Simple Moving Average (SMA) und den 200‑Tage‑EMA gedeckelt. Dies deutet darauf hin, dass Aufwärtsbewegungen anfällig bleiben, solange diese Niveaus weitere Kursgewinne begrenzen. Auf der anderen Seite befindet sich eine erste Unterstützung am 9‑Tage‑EMA, gefolgt vom 14‑Tage‑EMA in der Nähe von 1,1506, unterhalb dessen die runde Marke von 1,1500 liegt. Setzt sich der Rückgang in Richtung des 20‑Tage‑SMA fort, könnten Käufer versuchen, die Spotpreise auf diesem Niveau zu stabilisieren. Die Oszillatoren verbleiben im positiven Bereich und bestätigen den Vorteil der Bullen am Markt.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Irina Yanina,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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