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04.08.202605:37 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 4. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Relevance up to 23:00 2026-08-04 UTC--4

Analyse des Montagshandels:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Exchange Rates 04.08.2026 analysis

Das Währungspaar GBP/USD ist am Montag ebenfalls leicht zurückgefallen, belastet durch positive makroökonomische Daten aus den USA und einen technischen Korrekturbedarf. Der einzige wichtige Bericht des Tages – der ISM-Index in den USA – stützte die US-Währung, doch wir würden nicht mit einem starken und anhaltenden Rückgang des Paares rechnen. Die Geopolitik unterstützt den Dollar nicht mehr in dem Maße wie früher, und der Markt stellt sich allmählich von einer „hawkishen“ Einschätzung der Geldpolitik der Federal Reserve auf eine eher dovishe um. In dieser Woche könnten einzig die US-Arbeitsmarktdaten dem Dollar kräftigen Rückenwind verleihen. Derzeit herrscht am Markt die Erwartung vor, dass die Arbeitsmarkt- und Arbeitslosenberichte am Freitag enttäuschen werden. Dennoch möchten wir die Leser daran erinnern, dass Prognosen eben nur Prognosen sind. Die Daten am Freitag könnten die Markterwartungen durchaus übertreffen. In diesem Fall dürfte der Dollar deutlich zulegen, da die Fed dann den bisher bremsenden Faktor gegen eine Straffung der Geldpolitik verlieren würde. Es bliebe nur noch die hohe Inflation …

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Exchange Rates 04.08.2026 analysis

Auf dem 5-Minuten-Chart wurde am Montag ein Handelssignal gebildet. Der Kurs verbrachte die gesamte europäische Handelssitzung in der Spanne von 1,3456–1,3476, brach jedoch während der amerikanischen Sitzung aus diesem Bereich nach unten aus, was das Eröffnen von Short-Positionen ermöglichte. Bis zum Ende des Tages fiel das Paar um 25 Pips, könnte seinen korrektiven Rückgang jedoch heute fortsetzen.

Wie man am Dienstag handelt:

Auf dem Stundenchart hat das GBP/USD-Paar einen neuen Aufwärtstrend begonnen. Unserer Ansicht nach wird das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn lokale Faktoren es nicht unterstützen. Auf dem Wochenchart hat die Bewegung von der unteren Begrenzung des Seitwärtskanals zur oberen Begrenzung vor einem Monat begonnen. Diese Bewegung ist noch nicht abgeschlossen. Die Fed hat den Dollar nicht unterstützt, und die Geopolitik kann ihn nicht dauerhaft stützen, daher sehen wir keinen Grund für eine erneute Stärkung der US-Währung.

Am Dienstag können Anfänger im Handel in Short-Positionen bleiben, da sich am Montag im Bereich von 1,3456–1,3476 ein Verkaufssignal mit einem Ziel bei 1,3380–1,3386 gebildet hat. Long-Positionen können in Betracht gezogen werden, wenn es zu einer Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,3456–1,3476 kommt, mit Zielen bei 1,3587–1,3598.

Auf dem 5-Minuten-Chart können nun die Handelsmarken 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695 berücksichtigt werden. Am Dienstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse geplant, und in den USA wird der JOLTs-Bericht über offene Stellen für Juni veröffentlicht. Dieser Bericht gilt nicht als wichtig. Die Volatilität könnte heute gering ausfallen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke des Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch des Levels) nötig war. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet werden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Bedeutung verlieren.
  4. Auf dem Stundenchart sollte der Handel auf Basis von Signalen des MACD-Indikators vorzugsweise nur bei guter Volatilität und einem durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trend erfolgen.
  5. Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (im Abstand von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Bereiche) dienen als Ziele beim Öffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Quellen von Signalen. Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird. Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares maßgeblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit höchster Vorsicht gehandelt werden, oder man sollte den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorausgegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines angemessenen Money-Managements ist für einen langfristigen Handelserfolg unerlässlich.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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