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31.07.202606:03 Analytische Bewertungen Forex: Worauf sollte man am 31. Juli achten? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Relevance up to 23:00 UTC--4

Analyse makroökonomischer Berichte:

Exchange Rates 31.07.2026 analysis

Für Freitag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant. Im Vereinigten Königreich stehen heute keine interessanten Ereignisse an. Gleichzeitig wird die Eurozone einen wichtigen Inflationsbericht veröffentlichen, während die USA lediglich die zweite Schätzung des University of Michigan Consumer Sentiment Index publizieren. Folglich sollten sich Trader auf die Inflationsdaten der Eurozone konzentrieren. Gestern übertraf der deutsche Verbraucherpreisindex die Prognosen, und dasselbe könnte heute mit dem europäischen Index passieren. Sollte die Inflation die Erwartungen übertreffen, könnte dies den Euro bereits den dritten Tag in Folge stützen, da sich damit die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik im September strafft.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:

Exchange Rates 31.07.2026 analysis

Am Freitag gibt es absolut keine nennenswerten Ereignisse. Für heute sind weder wichtige Reden noch bedeutende Termine angesetzt. Dennoch haben Händler reichlich Stoff zum Nachdenken. Zur Erinnerung: Gestern wurden die Inflationsdaten aus Deutschland veröffentlicht, und heute folgen die Inflationsdaten für die Eurozone. Diese beiden Berichte ermöglichen eine mehr oder weniger präzise Prognose für die EZB-Sitzung im September. Was die Bank of England und die Federal Reserve betrifft, gehen wir davon aus, dass die BoE ihre Geldpolitik eher straffen wird, während die Fed weiterhin eine abwartende Haltung einnimmt. Damit haben sowohl der Euro als auch das Pfund gegenüber dem Dollar derzeit und auch zuvor einen Vorteil. Technische, fundamentale und makroökonomische Faktoren unterstützen dieses Bild.

Das geopolitische Umfeld bleibt weiterhin alles andere als erfreulich. Ein weiterer Waffenstillstand wurde gebrochen, der Konflikt ist wieder aufgeflammt, und die USA und der Iran tauschen seit zwei Wochen schwere Schläge aus, ohne dass derzeit Verhandlungen stattfinden. Die Straße von Hormus bleibt geschlossen, die jemenitischen Huthi haben eine Blockade Saudi-Arabiens angekündigt, und Teheran droht, die Bab-al-Mandab-Straße vollständig zu schließen. Die Lage spitzt sich mit der Zeit weiter zu, was die Ölpreise antreibt.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am letzten Handelstag der Woche kann die europäische Gemeinschaftswährung ihren Anstieg fortsetzen, sofern der Inflationsbericht der EU die Erwartungen übertrifft. Das britische Pfund könnte hingegen mit einer Korrektur beginnen. Der Euro kann heute aus dem Bereich von 1,1527–1,1531 gehandelt werden, während das britische Pfund aus dem Bereich von 1,3456–1,3476 gehandelt werden kann. Die Volatilität beider Währungspaare dürfte heute zurückgehen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Ausbildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür nötig ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase (Flat) kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Was auf den Charts zu sehen ist:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend abbilden und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um abrupte Umkehrbewegungen gegen den vorherrschenden Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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