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31.07.202606:03 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 31. Juli? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Relevance up to 23:00 UTC--4

Rückblick auf den Handel am Donnerstag:

1-Stunden-Chart von GBP/USD

Exchange Rates 31.07.2026 analysis

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Donnerstag ebenfalls einen deutlichen Anstieg, getrieben durch die Haltung der Bank of England und einen enttäuschenden US-BIP-Bericht für das zweite Quartal. Im Grunde wurde der Dollar gestern zu Boden geschickt, und der Markt hat endlich die Augen geöffnet und erkannt, dass derzeit nicht alle Faktoren die amerikanische Währung stützen. So stehen die BoE und die Europäische Zentralbank einer geldpolitischen Straffung deutlich näher als die Federal Reserve. Die US-Wirtschaft verlangsamt sich und wird sich noch weiter abkühlen, sollte die Fed mit einer Straffung der Geldpolitik beginnen. Der US-Arbeitsmarkt könnte in den kommenden Monaten die „hawkishen“ Impulse der Fed bremsen. Die geopolitische Lage bleibt unklar, sodass Prognosen zur Inflation wenig sinnvoll sind. Wir sind der Ansicht, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, mit tatsächlichen Daten statt mit Erwartungen zu arbeiten. Ebenso wichtig ist es, die höheren Zeitrahmen nicht zu vergessen, in denen der Ausblick für das britische Pfund recht positiv ist. Der seit 2022 bestehende Aufwärtstrend ist weiterhin intakt, und das Paar hat begonnen, sich von der unteren Begrenzung der seitwärts gerichteten Jahresspanne zur oberen Begrenzung zu bewegen.

5-Minuten-Chart von GBP/USD

Exchange Rates 31.07.2026 analysis

Im Stunden-Chart hat das GBP/USD‑Paar einen neuen Aufwärtstrend begonnen. Unserer Ansicht nach wird das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn lokale Faktoren es nicht unterstützen. Im Wochen-Chart hat die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung vor einem Monat begonnen und ist noch nicht abgeschlossen. Die Fed hat den Dollar nicht gestützt, und die Geopolitik kann ihn nicht dauerhaft tragen, daher sehen wir keinen Grund für eine weitere Stärkung der US‑Währung.

Am Freitag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, falls der Kurs im Bereich 1,3456–1,3476 nach unten abprallt, mit Kursziel 1,3380–1,3386. Long-Positionen kommen in Betracht, wenn der Kurs den Bereich 1,3456–1,3476 nach oben durchbricht, mit Kursziel 1,3587–1,3598.

Im 5‑Minuten-Chart kann derzeit an Marken wie 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695 gehandelt werden. Am Freitag stehen im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse an, während in den USA lediglich die zweite Schätzung des University of Michigan Consumer Sentiment Index veröffentlicht wird.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Ausbildung nötig ist (Abpraller oder Ausbruch). Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine ausbilden. Technische Levels können dann vernachlässigt werden.
  4. Im Stunden-Chart sollten Signale des MACD‑Indikators nur gehandelt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als eine Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erläuterungen zu den Charts:

Kursmarken (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Signalquellen.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man geht ganz aus dem Markt, um scharfe Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Devisenhandel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und konsequentes Money Management sind der Schlüssel zum langfristigen Erfolg im Trading.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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