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Der Preistest bei 1,3285 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem der MACD-Indikator seine Abwärtsbewegung von der Nulllinie aus begann und damit einen passenden Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte; das Paar fiel jedoch nicht deutlich.
Die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen unverändert zu lassen, schwächte den Dollar spürbar und führte gestern in der zweiten Tageshälfte zu einer kräftigen Aufwertung des Pfunds. Die Zentralbank signalisierte, dass die Inflation voraussichtlich in naher Zukunft zu den Zielwerten zurückkehren wird und derzeit keine Notwendigkeit besteht, die Zinsen anzuheben. Der Markt wertete dieses Signal als dovish. Wenn sich die Zinserwartungen in Richtung Lockerung verschieben, fallen die Renditen von US-Staatsanleihen, was wiederum die Attraktivität des Dollars mindert und dessen Rückgang mit erklärt. Das Britische Pfund nutzte diese Schwäche der US‑Währung und legte deutlich zu.
Das Schlüsselereignis für das Pfund ist heute die Sitzung der Bank of England, auf der die Zentralbank ihre Zinsentscheidung bekannt geben und den geldpolitischen Bericht vorlegen wird. Der Bericht ist ebenso wichtig wie die Entscheidung selbst, da er dem Markt Einblicke in die Inflationsbewertung und die wirtschaftlichen Aussichten liefert und damit den erwarteten Pfad für die Zinspolitik beeinflusst. Der Konsens unter Ökonomen ist, dass der Zinssatz unverändert bleibt. Ein solches Szenario könnte die britische Währung gegenüber dem Dollar teilweise schwächen, da dem Markt ein Anlass für weitere Stärke fehlen würde. Ein unveränderter Zinssatz garantiert jedoch keine eindeutige Reaktion, da das Pfund sensibel auf die Rhetorik der Zentralbank reagieren wird. Ein hawkisher Ton in Bezug auf die Inflation wird die britische Währung stützen, während dovishe Signale ihren Rückgang verstärken dürften.
Für die Intraday-Strategie werde ich in erster Linie die Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 umsetzen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute bei einem Einstiegspunkt um 1,3350 zu kaufen (grüne Linie im Chart) mit einem Kursziel von 1,3378 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3378 plane ich, die Long-Position zu schließen und unmittelbar anschließend in die Gegenrichtung zu verkaufen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Mit einem Anstieg des Pfunds ist nur nach starken Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs 1,3334 zweimal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3350 und 1,3378 ist dann zu erwarten.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute nach einem erneuten Test des Niveaus von 1,3334 zu verkaufen (rote Linie im Chart), was einen schnellen Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer liegt bei 1,3301, wo ich plane, die Short-Position zu schließen und unmittelbar anschließend in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Schlechte Nachrichten werden den Druck auf das Pfund wieder erhöhen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs 1,3350 zweimal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3334 und 1,3301 ist dann zu erwarten.
Wichtig: Neue Trader am Forex-Markt sollten Entscheidungen über den Markteintritt mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie der oben skizzierte, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader eine von Natur aus verlustreiche Strategie.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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