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30.07.202606:00 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 30. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Relevance up to 23:00 2026-07-30 UTC--4

Handelsanalyse für Mittwoch:

1-Stunden-Chart von EUR/USD

Exchange Rates 30.07.2026 analysis

Am Mittwoch verzeichnete das Währungspaar EUR/USD einen deutlichen, kräftigen Anstieg von der unteren Begrenzung des Seitwärtskanals bis an dessen obere Begrenzung. Der Grund für diesen plötzlichen Sprung der europäischen Währung ist nicht schwer zu erraten. Gestern Abend beendete die Federal Reserve ihre fünfte Sitzung in diesem Jahr, beließ den Leitzins wie erwartet unverändert und gab keinerlei Signale für eine künftige Straffung der Geldpolitik. Der Markt, der fest mit einer Zinserhöhung im Jahr 2026 gerechnet hatte, wurde enttäuscht, was zu einer Abschwächung des US-Dollar führte. Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass die Marktteilnehmer alle Informationen von Kevin Warsh auf ihre eigene Weise interpretieren würden. Einfach ausgedrückt: Es müssen keine konkreten Angaben gemacht werden, dennoch zieht jeder Trader seine eigenen Schlüsse. So sahen wir vor eineinhalb Monaten einen Anstieg der US-Währung und gestern einen Rückgang – obwohl sich die Äußerungen von Warsh und die Entscheidungen der Fed faktisch kaum voneinander unterschieden.

5M-Chart von EUR/USD

Exchange Rates 30.07.2026 analysis

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Kaufsignale gebildet. Der Kurs prallte während der US-Handelssitzung zweimal vom Bereich 1,1366–1,1377 nach oben ab, was es unerfahrenen Tradern ermöglichte, frühzeitig Long-Positionen zu eröffnen. Bis zum Tagesende erreichte das Paar den Zielbereich von 1,1461–1,1474.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart wurden beide Trendlinien durchbrochen und sind nicht mehr relevant, doch die Seitwärtsbewegung hält an. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse und Kursbewegungen der vergangenen Monate sind wir der Meinung, dass die europäische Währung zu einem stabilen Anstieg übergehen sollte. In der Realität handelt das EUR/USD‑Paar jedoch seit einem Monat in einer Seitwärtsrange, und der Markt ignoriert weiterhin alle Faktoren, die für den Euro sprechen.

Am Donnerstag können unerfahrene Trader Short-Positionen mit Ziel 1,1366–1,1377 eröffnen, falls der Kurs vom Bereich 1,1461–1,1474 nach unten abprallt. Neue Long-Positionen können eröffnet werden, wenn der Bereich 1,1461–1,1474 nach oben durchbrochen wird, mit einem Kursziel bei 1,1584.

Im 5-Minuten-Chart sind unter anderem folgende Marken zu beachten: 1,1267–1,1275, 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666 und 1,1745–1,1754. Am Donnerstag werden wichtige BIP‑Berichte für das zweite Quartal aus Deutschland, der Eurozone und den USA veröffentlicht. Zusätzlich erscheinen der US‑PCE‑Preisindex, die Inflationsdaten für Deutschland sowie die europäischen Arbeitsmarktdaten. Die Volatilität könnte heute erneut recht hoch sein, dennoch kann das Paar weiterhin innerhalb der Seitwärtsrange verbleiben.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung benötigt wird (Abpraller oder Ausbruch). Je weniger Zeit dafür benötigt wurde, desto stärker ist das Signal.
  2. Wurden an einem bestimmten Niveau auf Basis von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale ausbilden. Technische Niveaus können in dieser Phase ignoriert werden.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale vom MACD‑Indikator nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal den Trend bestätigt.
  5. Liegt der Abstand zwischen zwei Niveaus zu eng beieinander (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs‑ bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärung zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Kursziele beim Eröffnen von Long‑ oder Short‑Positionen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung vorgeben.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich darüber im Klaren sein, dass nicht jede Transaktion profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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