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Am Dienstag stabilisierte sich der Schweizer Franken gegenüber dem US‑Dollar, nachdem der Dollar seine anfänglichen Gewinne wieder abgegeben hatte und sich Anleger im Vorfeld der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve, die am Mittwoch bekannt gegeben wird, zurückhaltend zeigten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notierte das Währungspaar USD/CHF bei rund 0,8185, nachdem es zuvor von einem Tageshoch bei 0,8205 gefallen war – dem höchsten Stand seit Juni 2025.
Der Dollar steht unter Druck, da die Ölpreise fallen, nachdem die Angriffe zwischen den USA und dem Iran vorübergehend eingestellt wurden. Der Rückgang der Energiepreise mildert zudem Inflationssorgen und drückt die Renditen von US‑Staatsanleihen.
Am Dienstag erklärte der US-Präsident Donald Trump, jetzt sei „der richtige Zeitpunkt für den Iran, ein Abkommen zu schließen“, warnte jedoch, dass die USA „zurückkehren und beenden werden, was begonnen wurde“, falls keine Einigung erzielt werde.
Wirtschaftsdaten aus den USA boten dem Wechselkurs nur minimale Unterstützung. Der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board fiel im Juli auf 90,8, nach einem nach oben revidierten Wert von 92,2 im Juni.
Es wird erwartet, dass die US-Notenbank den Leitzins für Bundesmittel zwischen 3,50 % und 3,75 % beibehält. Das CME FedWatch Tool signalisiert jedoch, dass die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf rund 30 % einschätzen.
Die Inflation in den USA liegt deutlich über dem 2%-Ziel der Fed. Während der Rückgang der Ölpreise einige unmittelbare Inflationssorgen mildert, bleiben die Risiken steigender Inflation bestehen. Selbst wenn die Fed sich entscheidet, die Zinsen unverändert zu lassen, dürfte die Geldpolitik restriktiv bleiben, was den US-Dollar stützen könnte. Unterdessen zählt der Schweizer Franken seit Beginn des Kriegs zwischen den USA und dem Iran zu den schwächsten Währungen unter den wichtigsten Devisen. Die Nullzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verringert die Attraktivität des Frankens für Carry Trades, während die generelle Stärke des US-Dollars und die Einsatzbereitschaft der Zentralbank, einer übermäßigen Aufwertung des Frankens entgegenzuwirken, den Druck erhöhen.
Aus technischer Sicht findet das Währungspaar Unterstützung an der 9-Tage-EMA und zielt auf das Juli-Hoch im Bereich von 0,8250. Die Oszillatoren sind positiv und bestätigen den Vorteil der Bullen, doch der Relative-Stärke-Index bewegt sich nahe der überkauften Zone, was auf eine Konsolidierung oder Korrektur hindeutet. Der Pfad des geringsten Widerstands bleibt jedoch weiterhin nach oben gerichtet.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen am Dienstag. Am stärksten hat sich der US-Dollar gegenüber dem Australischen Dollar entwickelt.
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