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Der Test bei 1,1390 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das bärische Potenzial des Währungspaars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.
Da sich gestern die Markterwartungen in Richtung einer restriktiveren Geldpolitik der Federal Reserve verschoben haben, verlieh dies dem Dollar spürbaren Auftrieb. Zwar preisten die Marktteilnehmer keine Zinserhöhung auf der kommenden Sitzung ein, sie hielten eine künftige Anhebung jedoch zunehmend für möglich – und eine solche Stimmung schlägt sich in der Regel schnell in den Wechselkursen nieder. Vor diesem Hintergrund geriet der Euro unter Druck.
Für heute sind keine wichtigen Fundamentaldaten vorgesehen; es werden lediglich die Arbeitslosenzahlen aus Spanien und der Monatsbericht der Bundesbank erwartet. Die Beschäftigungsdaten geben Aufschluss über die Verfassung der spanischen Wirtschaft, während der Bericht der deutschen Zentralbank traditionell ihre Sicht auf die Inflation und die regionalen Aussichten offenlegt. Das Gewicht dieser Ereignisse für den Markt ist jedoch gering. Es ist unwahrscheinlich, dass sie dem Euro nennenswerten Schwung verleihen, sodass nur eine Dollar-Schwäche die Stimmung zugunsten des Euro drehen könnte.
Für die Intraday-Strategie stütze ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2.
Szenario Nr. 1: Heute können Sie Euro zu etwa 1,1378 kaufen (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1412. Am Punkt 1,1412 plane ich, den Markt zu verlassen und gleichzeitig Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegskurs. Mit einem Anstieg des Euro ist erst nach guten Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort gerade beginnt zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, falls der Kurs 1,1365 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator dabei im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Trendwende nach oben. Ein Anstieg bis zu den Marken 1,1378 und 1,1412 ist in diesem Fall zu erwarten.
Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro nach Erreichen des Niveaus von 1,1365 zu verkaufen (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1342, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips ab diesem Niveau). Der Druck auf das Paar dürfte heute bei schwachen Konjunkturdaten zurückkehren. Wichtig! Vergewissern Sie sich vor dem Verkauf, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort gerade beginnt zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu verkaufen, falls der Kurs 1,1378 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator dabei im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Trendwende nach unten. Ein Rückgang bis zu den Marken 1,1365 und 1,1342 ist in diesem Fall zu erwarten.
Wichtig: Neue Trader am Forex-Markt sollten Entscheidungen über den Markteintritt sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne das Setzen von Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Trading-Plan zu haben, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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