Eine Legende im InstaSpot Team!
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Das Währungspaar EUR/JPY hat seine Gewinne am vierten Handelstag in Folge ausgebaut und dürfte die Woche mit einem positiven Ergebnis abschließen, da sich die Marktteilnehmer auf den Wochenschluss vorbereiten. Obwohl der Euro das von Bloomberg berichtete, eher restriktive (hawkish) Zinsausblick-Signal der European Central Bank (ECB) noch nicht vollständig ausnutzen konnte, deuten Quellen darauf hin, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger der ECB weiterhin offen dafür sind, die Zinsen im September anzuheben.
Unterstützung erhält der Euro zudem von der restriktiven Geldpolitik der ECB, die im deutlichen Kontrast zum vorsichtigen Vorgehen der Bank of Japan in Bezug auf mögliche Interventionen am Devisenmarkt steht.
Auf der Pressekonferenz erklärte ECB-Präsidentin Christine Lagarde, dass die Inflationsrisiken weiterhin nach oben gerichtet seien, während die Risiken für das Wirtschaftswachstum nach unten gerichtet seien. Sie betonte, dass die Notenbank ihre Geldpolitik weiterhin mit dem Ziel ausrichten werde, die Inflation mittelfristig wieder auf das 2%-Ziel zurückzuführen. Gleichzeitig werde die ECB datenabhängig bleiben und darauf verzichten, einen Vorabpfad für die künftige Zinsentwicklung vorzugeben.
Unterdessen wertet der japanische Yen gegenüber dem Euro ab, wenn auch weniger stark als erwartet, da sich Anleger angesichts der Möglichkeit einer Stützungsintervention der Bank of Japan für die japanische Währung zurückhaltend zeigen.
Am Freitag sollten Händler ihren Fokus auf die vorläufigen PMI-Daten für Deutschland, Frankreich und den Euroraum richten, um potenzielle Handelschancen zu identifizieren. Der Manufacturing PMI des Euroraums wird leicht rückläufig von 51,4 auf 51,3 erwartet, während beim Services PMI ein leichter Anstieg von 49,4 auf 49,8 prognostiziert wird – er dürfte damit jedoch weiterhin im Kontraktionsbereich verbleiben.
Aus technischer Sicht signalisiert das Tageschart von EUR/JPY weiterhin einen überwiegenden Aufwärtstrend, der zusätzlich durch einen ansteigenden Relative Strength Index (RSI) untermauert wird. Der gestrige Ausbruch über den Widerstand bei 186,35 versucht, die Marktstruktur von einer Seitwärtsbewegung hin zu einem Aufwärtstrend zu verschieben, da die Kurse in moderatem Tempo weiter steigen.
Um den bullishen Schwung aufrechtzuerhalten, muss EUR/JPY das Hoch vom 30. April bei 187,60 überwinden. Ein erfolgreicher Ausbruch darüber würde es den Käufern ermöglichen, das bisherige Jahreshoch bei 187,95 anzugreifen. Die nächsten wichtigen psychologischen Widerstände liegen bei 188,00 und 190,00.
Sollten hingegen die Verkäufer versuchen, die Marktstruktur zu drehen, müssten sie zunächst die Unterstützung vom Donnerstag bei 186,00 nach unten durchbrechen. Dies würde den Weg für einen Test des 100-Tage-Durchschnitts freimachen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des japanischen Yen gegenüber den wichtigsten Währungen in dieser Woche, in der er seine stärksten Zugewinne gegenüber dem Schweizer Franken verbuchen konnte.
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