Eine Legende im InstaSpot Team!
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Das Währungspaar GBP/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Montag fort – im deutlichen Gegensatz zum Währungspaar EUR/USD, das weitgehend stagnierte. Das britische Pfund entwickelt sich derzeit deutlich nachvollziehbarer als die europäische Gemeinschaftswährung. Es sei daran erinnert, dass es für den jüngsten Rückgang des Pfunds keine triftigen Gründe gab. Viele Experten haben den Rücktritt des nächsten britischen Premierministers als Krise gewertet. Die Hinweise der Federal Reserve auf mögliche weitere Zinserhöhungen werden als ausreichend für umfangreiche Dollar-Käufe angesehen. Der geopolitische Faktor wurde in den vergangenen Wochen hingegen weitgehend ausgeblendet.
Wir haben immer wieder betont, dass ein Anstieg des US-Dollar unter den aktuellen Rahmenbedingungen unlogisch ist. Diese Aufwärtsbewegung ist nun beendet, und eine logische Erholung der britischen Währung, die aufgrund unbegründeter Rückgänge viele Positionen eingebüßt hatte, hat eingesetzt. Am Montag schenkte der Markt dem US-ISM Services PMI kaum Beachtung, zumal ohnehin nicht erwartet wurde, dass dieser Indikator den Dollar unter Druck bringen würde. Dies ist nun aber zweitrangig. Der Dollar ist zu lange gestiegen und hat sämtliche positiven Faktoren bereits eingepreist. Im Tageschart ist das Pfund von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange in Richtung der oberen Begrenzung nach oben gedreht und setzt damit seinen langfristigen Aufwärtstrend fort. Ähnliches ist auch beim Euro zu erwarten.
Aus technischer Sicht befindet sich das britische Pfund weiterhin in einem Aufwärtstrend, was durch die Trendlinie eindeutig bestätigt wird. Der Bereich 1,3369–1,3377 wurde nach oben durchbrochen, sodass die britische Währung ihre jüngsten Gewinne weiter ausbauen konnte. In dieser Woche stehen nur sehr wenige wirklich bedeutende Ereignisse an, weshalb sich die Marktteilnehmer stärker auf die technische Analyse konzentrieren dürften. Unserer Ansicht nach sollte die Aufwärtsbewegung zumindest innerhalb des Seitwärtskanals im Tageschart anhalten.
Im 5-Minuten-Chart wurde am Montag ein Kaufsignal generiert. Während der US-Handelssitzung durchbrach der Kurs den Bereich von 1,3369–1,3377 nach oben, sodass Long-Positionen eröffnet werden konnten, die in den Dienstag mitgenommen werden sollten.
Die COT-Berichte zum britischen Pfund zeigen, dass sich die Stimmung der Commercial Traders in den vergangenen Jahren ständig verändert hat. Die roten und blauen Linien, welche die Netto-Positionen der Commercial und Non-commercial Traders darstellen, kreuzen sich häufig und bewegen sich im Allgemeinen nahe der Nulllinie. Derzeit entfernen sich die Linien voneinander, wobei die Non-commercial Traders weiterhin mit ihren Short-Positionen dominieren. Angesichts der Ereignisse im Nahen Osten ist es nicht überraschend, dass die Nachfrage nach riskanteren Währungen im Jahr 2026 schwach war. Nach dem Ende des Krieges gibt es jedoch nur noch wenige Gründe, den Dollar zu kaufen, und das britische Pfund ist trotz der geringen Nachfrage seitens der professionellen Marktteilnehmer langfristig nicht deutlich gefallen.
Langfristig wird der Dollar aufgrund der Politik von Donald Trump weiter an Wert verlieren, was im Wochen-Chart deutlich zu erkennen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange andauern, und Trumps Politik zielt sowohl direkt als auch indirekt auf eine Schwächung der amerikanischen Währung ab. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt bestehen, wie durch die Trendlinie signalisiert wird. In der vergangenen Woche berührte der Kurs diese Linie und prallte davon nach oben ab. Laut dem jüngsten COT-Bericht (vom 30. Juni) hat die Gruppe der „Non-commercial“-Marktteilnehmer 3.600 BUY-Kontrakte geschlossen und 7.200 SELL-Kontrakte eröffnet. Somit verringerte sich die Netto-Position der Non-commercial Traders im Wochenverlauf um weitere 3.600 Kontrakte.
Im Stundenchart setzt das Währungspaar GBP/USD seine Aufwärtsbewegung fort. Langfristig gibt es für das britische Pfund weiterhin nur wenige Gründe für eine Abwertung, während es für den US‑Dollar nur wenige Gründe für eine Aufwertung gibt. Der Markt hat in letzter Zeit die meisten fundamentalen, geopolitischen und makroökonomischen Ereignisse ignoriert, und im Tageschart notiert das Paar am unteren Ende der Seitwärtsrange. Daher rechnen wir weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung.
Für den 7. Juli heben wir die folgenden wichtigen Niveaus hervor: 1,3042–1,3050, 1,3096–1,3115, 1,3179–1,3187, 1,3301–1,3309, 1,3369–1,3377, 1,3465–1,3480, 1,3588, 1,3671–1,3681. Die Linien Senkou Span B (1,3260) und Kijun-sen (1,3307) können ebenfalls als Signalquellen dienen. Es wird empfohlen, den Stop-Loss auf Breakeven nachzuziehen, wenn sich der Kurs 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt. Die Linien des Ichimoku-Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.
Am Dienstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant, während in den USA nur der wöchentliche ADP-Arbeitsmarktbericht erscheint. Das britische Pfund steigt jedoch bereits seit zwei Wochen, ohne dass dies auf makroökonomischen Fundamentaldaten beruht. Unserer Ansicht nach hat der Markt alle Gründe für Dollar-Käufe ausgeschöpft, von denen viele ohnehin unbegründet waren.
Heute können Händler den Einstieg in Short-Positionen mit Ziel im Bereich 1,3301–1,3309 in Betracht ziehen, sofern sich das Paar unterhalb von 1,3369–1,3377 etabliert. Long-Positionen können nach einem Ausbruch über den Bereich 1,3369–1,3377 mit Ziel 1,3465–1,3480 gehalten werden.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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