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Berichte über einen jüngsten Angriff der Islamischen Revolutionsgarde Irans (IRGC) auf ein unter singapurischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus haben die Sorgen um die Beständigkeit des vorübergehenden Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und Iran neu entfacht. Diese Entwicklung stützt den US‑Dollar als sicheren Hafen und wirkt sich damit als bedeutender negativer Faktor auf das Währungspaar EUR/USD aus.
Unterdessen haben Marktteilnehmer ihre Erwartungen für zusätzliche Zinserhöhungen der Federal Reserve in diesem Jahr zurückgeschraubt, da sich zunehmend die Auffassung durchsetzt, dass die Inflation nach dem jüngsten Rückgang der Ölpreise ihren Höhepunkt bereits im vergangenen Monat erreicht haben könnte. Dies begrenzt weitere Kursgewinne des US-Dollar und hilft, einen stärkeren Rückgang von EUR/USD zu verhindern.
Aus technischer Sicht spricht die jüngste Unfähigkeit des Währungspaares, sich über dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) im 4-Stunden-Chart zu etablieren, in Verbindung mit dem Mangel an starken bullischen Impulsen weiterhin für die Verkäuferseite. Der Relative Strength Index (RSI) nähert sich der Marke von 50, was eher auf eine allmähliche Erholung als auf eine bullische Trendumkehr hindeutet.
Gleichzeitig signalisiert der MACD einen moderat positiven Schwung, obwohl EUR/USD kurzfristig weiterhin unter strukturellem Druck steht. Dies legt nahe, dass etwaige nennenswerte Erholungsversuche weiterhin als Gelegenheit zum Verkaufen gesehen werden könnten und das Risiko besteht, dass der Rebound rasch an Dynamik verliert.
Der nächstgelegene Widerstand liegt bei 1,1440. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte es EUR/USD ermöglichen, den 100-Perioden Moving Average bei 1,1512 erneut zu testen. Ein Überwinden dieser Hürde ist erforderlich, um den aktuellen Abwärtstrend zu negieren und den Weg für eine deutlichere Aufwärtskorrektur zu ebnen. Andernfalls bleibt das Paar anfällig für einen Test neuer Tiefststände.
Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen am heutigen Tag. Der US-Dollar verzeichnete seine stärksten Zugewinne gegenüber dem australischen Dollar.
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