Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Wie allgemein bekannt, hat das FOMC am Mittwochabend seine vierte „äquatoriale“ Sitzung des Jahres abgeschlossen – die erste unter der Leitung von Kevin Warsh als Chef der Zentralbank. Der neue Vorsitzende begann die nächste Phase seiner Laufbahn recht spektakulär. Zuvor hatte Warsh die Zentralbank wiederholt dafür kritisiert, dass sie in seinen Augen zu ausführlich über die Geldpolitik kommuniziere. Seiner Ansicht nach sollte sich die Federal Reserve darauf beschränken, die getroffenen Entscheidungen sowie eine kurze Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen zu veröffentlichen. Die „Dot-Plot“-Grafiken, die die Zinserwartungen aller Mitglieder widerspiegeln, hielt Warsh für überflüssig. Während der Sitzung war der neue FOMC-Chef das einzige Mitglied, das keine eigene Prognose zu künftigen Zinsanpassungen abgab.
Damit stellt sich eine interessante Frage: Was genau stört Warsh am „Dot Plot“? Warum lehnt er eine übermäßige Kommunikation der Fed ab? Ist dies nicht Teil einer neuen Strategie der Zentralbank, Entscheidungen im Zeitverlauf ohne vorherige Ankündigung an die Märkte zu treffen? Am Mittwochabend sprach Warsh über die erhöhte Inflation und signalisierte den Märkten damit, dass er fest entschlossen ist, die Verbraucherpreise wieder auf das Zielniveau zurückzuführen. Dennoch wissen wir alle, dass Donald Trump eine maximal lockere Geldpolitik fordert – und es ist unwahrscheinlich, dass Warsh Jerome Powell nacheifern wird, der die Fed nach eigenen Vorstellungen führte und nicht nach den Wünschen des Weißen Hauses.
Der neue Fed-Chef ist der Auffassung, dass die Zentralbank den Märkten keine Informationen über mögliche künftige Zinsverläufe liefern sollte. Er erklärte zudem, er habe beschlossen, fünf Arbeitsgruppen zu bilden, die untersuchen sollen, wie die Fed mit der Öffentlichkeit kommuniziert, welche Informationen und Statistiken sie bei ihren Entscheidungen verwendet und welche Ansätze die Gouverneure anwenden, um die Inflationsaussichten zu bewerten. Dies sei laut Warsh notwendig, um einen „nüchternen Ansatz“ der Gouverneure sicherzustellen.
Meiner Meinung nach deuten alle vorliegenden Informationen zu den Veränderungen innerhalb der Fed darauf hin, dass Warsh nicht Powells Kurs fortsetzen wird. Der neue Vorsitzende wird versuchen, die Methodik der Entscheidungsfindung selbst zu verändern, um sie besser an Donald Trump anzupassen. Wenn die Methodik geändert wird, könnte der tatsächliche Zinssatz niedriger sein müssen als derzeit, und der normale Inflationswert könnte höher als 2 % liegen. Unabhängig davon gilt: Wenn ein Fahrrad gut fährt, sollte man seine Räder, den Lenker und andere Teile nicht austauschen. Ich gehe davon aus, dass Warsh „dovishe“ Ansichten vertreten wird, aber zunächst das methodische Fundament der Fed neu aufbauen muss.
Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem Aufwärtsabschnitt des Trends befindet, während es sich kurzfristig in einem abwärtsgerichteten Trendsegment befindet, das sich seinem Abschluss nähern könnte. Meiner Ansicht nach ist es ein guter Zeitpunkt, um über den Aufbau von Long-Positionen nachzudenken, auch wenn das Instrument im Rahmen der Welle C noch unter die 1,14er-Marke fallen könnte. Sollte sich diese Annahme bestätigen, wäre es besser, noch etwas abzuwarten. Ich gehe zudem davon aus, dass der Markt berücksichtigen wird, dass auch die Europäische Zentralbank eine Straffungspolitik verfolgt und dass der geopolitische Konflikt im Nahen Osten beendet ist.
Die Wellenstruktur für GBP/USD ist klarer geworden. Derzeit hat das Instrument drei Wellen nach unten ausgebildet, während EUR/USD bereits fünf Wellen gebildet hat. Folglich könnte sich das Pfund darauf beschränken, eine korrektive Struktur zu formen, und beide Währungspaare könnten beginnen, aufwärtsgerichtete Trendsegmente auszubilden. Im Moment ist dies lediglich eine Annahme, aber eine wahrscheinliche. Falls sie sich bewahrheitet, wird das Instrument mit Zielen im Bereich der 1,35er-Marke und darüber zu steigen beginnen. Marktteilnehmer haben aktuell eine gute Gelegenheit zum Kauf.
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