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16.06.202606:25 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 16. Juni? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Relevance up to 23:00 2026-06-16 UTC--4

Analyse der Montagstrades:

1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Exchange Rates 16.06.2026 analysis

Das Währungspaar GBP/USD konnte am Montag ebenfalls nicht die Bewegungen zeigen, auf die viele Trader gehofft hatten. Zu Handelsbeginn gab der Dollar deutlich nach, kehrte im Laufe des Tages jedoch zu seinem Ausgangsniveau zurück. Im Stundenchart ist klar zu erkennen, dass sich der Kurs nun schon seit über einem Monat in einer Seitwärtsrange bewegt. Derzeit gibt es somit keine überzeugenden Gründe für einen Anstieg des Dollars, während Risikowährungen wie das britische Pfund bessere Chancen auf eine Aufwertung haben. Insgesamt beobachten wir jedoch seit mehr als einem Monat eine Seitwärtsbewegung. In dieser Woche stehen Sitzungen der Bank of England und der Federal Reserve auf dem Programm, und da sich der Konflikt im Nahen Osten seinem Ende nähert, könnte der Markt seinen Fokus von der Geopolitik wieder stärker auf die Konjunktur verlagern. Keine der beiden Zentralbanken beabsichtigt, im Juni ihren Leitzins anzuheben oder zu senken; allerdings könnten ihre Chefs wichtige Aussagen treffen, und als Zusatzfaktor veröffentlicht Großbritannien am Tag vor der Sitzung der Zentralbank seinen Inflationsbericht. Daher könnte die Woche volatil ausfallen – doch wird das ausreichen, um die Seitwärtsbewegung des Pfunds zu beenden?

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Exchange Rates 16.06.2026 analysis

Im 5-Minuten-Chart wurden am Montag zwei Verkaufssignale gebildet. Der Preis prallte zweimal vom Bereich 1,3456–1,3476 ab und gab unerfahrenen Tradern die Möglichkeit, zu Beginn der europäischen Sitzung mindestens eine Short-Position zu eröffnen. Bis zum Tagesende fiel das Paar um 25–30 Pips, die Trader als Gewinn mitnehmen konnten.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart handelt das GBP/USD-Paar nun bereits den zweiten Monat in Folge in einer Seitwärtsrange, da die geopolitischen Spannungen hoch und die Aussichten eher verhalten bleiben. Ohne eine Wiederaufnahme eines groß angelegten Krieges im Nahen Osten ist nicht damit zu rechnen, dass der Dollar so stark steigt wie im Februar und März. Kommt es hingegen zu einem Kriegsende, würde der Dollar seinen wichtigsten Unterstützungsfaktor verlieren.

Am Dienstag können Einsteiger neue Short-Positionen mit Kursziel 1,3319–1,3331 eröffnen, wenn sich der Preis unterhalb des Bereichs 1,3380–1,3386 festsetzt. Ein Abprall im Bereich 1,3380–1,3386 erlaubt die Eröffnung von Long-Positionen mit Zielen bei 1,3456–1,3476.

Im 5-Minuten-Chart stehen derzeit die folgenden Niveaus für den Handel zur Verfügung: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Am Dienstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Konjunkturdaten terminiert, während in den USA Daten zu Baugenehmigungen und zum Neubau von Wohnimmobilien veröffentlicht werden. Diese Zahlen dürften die Aufmerksamkeit des Marktes eher nicht auf sich ziehen.

Grundregeln des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung benötigt wird (Abprall oder Ausbruch). Je weniger Zeit dafür nötig ist, desto stärker ist das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades auf Grundlage von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten nachfolgende Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder gar keine. Technische Niveaus können dann an Aussagekraft verlieren.
  4. Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur dann umgesetzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Wenn zwei Niveaus zu nahe beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Erklärungen zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung verdeutlichen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorherrschenden Trend zu vermeiden.

Einsteiger im Forex-Markt sollten beachten, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Trading.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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