Eine Legende im InstaSpot Team!
Legende! Sie denken, dass das eine bombastische Rhetorik ist? Aber wie soll man einen Mann nennen, der als erster Asiat mit 18 die Junioren-Schachweltmeisterschaft gewonnen hat und mit 19 der erste indische Großmeister geworden ist? Dies war der Beginn eines schwierigen Weges zum Weltmeistertitel für Viswanathan Anand, der für immer ein Teil der Schachgeschichte wurde. Jetzt hat sich noch eine Legende dem InstaSpot Team angeschlossen!
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Das britische Pfund hat die neue Woche mit einem deutlichen Rückgang begonnen und damit das Bestreben des Marktes bestätigt, die seit dem 11. Mai laufende Abwärtswellenstruktur weiter auszubauen. Die Wellenstrukturen von Euro und Pfund unterscheiden sich zwar leicht, deuten jedoch in beiden Fällen auf einen Rückgang hin. Daher war die Ausgangswahrscheinlichkeit eines Rückgangs im GBP/USD höher.
Ich habe außerdem bereits erwähnt, dass es zwar einzelne korrektive Wellen gibt, diese aber in der Regel selten auftreten. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Abwärtsbewegung des Pfunds bereits am 18. Mai beendet wurde. Die Geopolitik drängt die Marktteilnehmer weiterhin in Richtung Käufe des US-Dollar, da Iran das Bestehen von Vereinbarungen mit den USA nicht bestätigt und weiter auf seinem Recht auf nukleare Entwicklung und Urananreicherung besteht. Somit können sich Teheran und Washington zwar in allen anderen Fragen einigen, doch ein zentraler Punkt wird sie daran hindern, ein umfassendes Abkommen zu schließen. Kein Abkommen bedeutet keinen Frieden und keine Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus.
Wie bereits erwähnt, dient die Straße von Hormus Iran als Druckmittel, nicht nur gegenüber den USA, sondern gegenüber der gesamten Welt, und ganz konkret auch persönlich gegenüber Donald Trump. Je länger die Straße blockiert bleibt, desto stärker sinken Trumps politische Zustimmungswerte und desto geringer werden die Chancen seiner Partei, die Zwischenwahlen im November 2026 zu gewinnen. Iran weiß, wie man unter Sanktionen lebt und überlebt. Daher kann man sagen, dass die Zeit eher für Iran als für Trump arbeitet. Iran wird die Straße von Hormus nicht öffnen, solange es nicht sicher ist, ein Abkommen zu erhalten, das seine Forderungen vollständig erfüllt. Möglicherweise wäre Teheran vor Trumps militärischem Eingreifen kompromissbereiter gewesen, doch jetzt ergibt das keinen Sinn mehr. Der Krieg ist bereits im Gange. Da Washington nicht gewillt ist, von seinem Ziel der Denuklearisierung Irans abzurücken, nähert sich die Wahrscheinlichkeit eines Abkommens null an – und damit steigt die Nachfrage nach der US‑Währung.
In dieser Woche sind in Großbritannien keine wichtigen Konjunkturdaten terminiert. In den USA hingegen stehen mehrere Veröffentlichungen an. Daher waren in den vergangenen Wochen geopolitische Faktoren der entscheidende Einflussfaktor am Devisenmarkt, unterstützt von den US-Konjunkturdaten. Besonders hervorzuheben sind die am Freitag anstehenden Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsberichte. Damit der Dollar sich im Rahmen der aktuellen Wellenstruktur weiter stärken kann, werden starke US-Daten sowie negative geopolitische Nachrichten benötigt. An Letzterem mangelt es derzeit nicht, bei den Konjunkturdaten ist die Lage jedoch etwas komplexer.
Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument sich weiterhin in einem Aufwärtstrendabschnitt (unteres Bild) und kurzfristig innerhalb einer Korrekturstruktur befindet. Derzeit könnten wir die Ausbildung der Welle 5 beobachten, die Teil der Welle C sein dürfte. Die gesamte Welle C (sofern die aktuelle Wellenanalyse korrekt ist) könnte ihre Ausbildung deutlich unterhalb der Marke 1,14 abschließen. Ein derart ausgeprägter Rückgang des Instruments würde jedoch Unterstützung durch das geopolitische Umfeld erfordern. Andernfalls könnte das abwärtsgerichtete Wellenmuster eine verkürzte Form (a‑b‑c) annehmen und seine Ausbildung geringfügig unterhalb der Marke 1,16 beenden.
Das Wellenmuster des GBP/USD ist im Zeitverlauf klarer geworden. Ich erwarte die Ausbildung eines abwärtsgerichteten Wellenkomplexes, der eine impulsive Form annehmen und damit der impulsiven Struktur des EUR/USD ähneln könnte. Selbst wenn GBP/USD lediglich eine Wellenserie a‑b‑c und EUR/USD hingegen eine vollständige Fünf-Wellen-Struktur ausbildet, impliziert dieses Szenario einen Rückgang sowohl für den Euro als auch für das Pfund. Da einzelne korrektive Wellen selten sind, gehe ich davon aus, dass das britische Pfund Welle 3 oder c ausbilden wird. In diesem Fall dürfte das Instrument unter die Marke 1,33 fallen. Auch der Euro würde in diesem Szenario nachgeben.
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