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Die Zeit vergeht, Tage, Wochen und Monate ziehen ins Land, und dennoch ist das Abkommen zwischen Iran und den USA immer noch nicht zustande gekommen. Analysten und Marktteilnehmer halten ein Abkommen weiterhin für möglich, doch ihre Hoffnungen erfüllen sich nicht und bleiben ohne greifbare Belege. In meinen Analysen habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass es schlichtweg keine Anzeichen für Fortschritte in den Verhandlungen gibt. Von Fortschritt hören wir nur von Donald Trump. Paradoxerweise heißt es jedoch zugleich, es gebe Fortschritt – das Abkommen sei zu 95 % ausgehandelt, es gehe nur noch um kleinere Punkte, doch die Zeit vergeht, und das Abkommen bleibt aus. Daher gehe ich persönlich davon aus, dass es in den Verhandlungen faktisch keine Fortschritte gibt, was Teheran regelmäßig bestätigt.
In jüngsten Verlautbarungen iranischer Behörden und Offizieller heißt es:
Wie soll man unter solchen Umständen überhaupt von einem Abkommen sprechen, wenn sich die Delegationen Irans und der USA nicht mehr persönlich treffen und die Rhetorik aus Washington und Teheran so weit auseinanderliegt wie Mond und Sonne? Unabhängige Experten (nicht von Axios) stellen fest, dass sich seit dem 8. April, als ein vorläufiger Waffenstillstand erreicht wurde, grundsätzlich wenig geändert hat. Beide Seiten halten an ihren Ausgangspositionen fest, und niemand ist bereit, Zugeständnisse zu machen. Ökonomen und Politikanalysten betonen zudem, dass es hier nicht um die Schwierigkeit eines letzten Schrittes oder um ein finales Zugeständnis zur Unterzeichnung des Abkommens geht. Keine der beiden Seiten ist gewillt, auch nur minimal nachzugeben – sie liegen nach wie vor Welten auseinander, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Iran wertet jegliche Zugeständnisse als Kapitulation vor den USA. Amerika setzt seinen Druck mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln fort – von finanziellen und ölbezogenen Blockaden bis hin zu regelmäßigen Raketenangriffen und Drohungen. Teheran ist bereit, weiterhin Widerstand zu leisten, und sucht lieber nach alternativen Wegen, Öl zu exportieren, als vor Washington einzuknicken. Vor diesem Hintergrund bleibt der US‑Dollar in einer starken Position und könnte sich weiter allmählich aufwerten. Ich gehe nicht davon aus, dass in naher Zukunft ein Abkommen zustande kommt.
Auf Basis der durchgeführten Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass sich das Instrument weiterhin in einem aufwärtsgerichteten Trendsegment (unteres Chart) befindet, während es kurzfristig innerhalb einer Korrekturstruktur verläuft. Das korrektive Wellenmuster a‑b‑c scheint abgeschlossen zu sein. Folglich setzt sich der Aufbau der Welle 3 oder c fort, die Teil der Welle C sein kann. Die gesamte Welle C (falls die aktuelle Zählweise korrekt ist) könnte ihre Ausbildung deutlich unterhalb der Marke von 1,40 beenden. Damit sich dieses Szenario realisiert, wäre jedoch eine starke geopolitische Unterstützung erforderlich. Andernfalls könnte das bärische Wellenmuster die Form eines a‑b‑c‑Musters annehmen und wahrscheinlich im Bereich von 1,1578 abgeschlossen werden.
Die Wellenstruktur des Instruments GBP/USD ist mit der Zeit klarer geworden. Inzwischen ist auf den Charts eine deutlich erkennbare Aufwärtsstruktur zu sehen, die als abgeschlossen gelten kann. Daher erwarte ich nun den Aufbau eines abwärtsgerichteten Wellenmusters, das eine impulsive Form annehmen und mit der impulsiven Struktur des Instruments EUR/USD zusammenfallen kann. Infolgedessen ist nach einem Rückgang um 300 Punkte mit einer Korrekturwelle zu rechnen, der ein weiterer Rückgang in den Bereich von 1,30–1,31 folgen dürfte. Ich habe im Vorfeld vor einem erneuten Rückgang des Pfunds gewarnt, ging jedoch von einer Korrektur aus. Die harte Realität deutet jedoch angesichts der Stärke der ersten Welle darauf hin, dass es sich um eine voll ausgeprägte impulsive Struktur handeln könnte.
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