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Der Dollar ist angesichts der Schwierigkeiten bei der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran wieder gefragt. Die gestrigen Daten zum Rückgang des US-Verbrauchervertrauens setzten die amerikanische Währung jedoch unter Druck. Der Rückgang des Verbrauchervertrauens, einem traditionell wichtigen Indikator für den Zustand der US-Wirtschaft, deutet auf eine mögliche Abschwächung der Konsumausgaben in den kommenden Monaten hin. Dies könnte wiederum die Prognosen für das Wirtschaftswachstum und damit die Politik der Federal Reserve beeinflussen. Es ist jedoch anzumerken, dass der Einfluss dieses Faktors auf den Dollar bislang begrenzt bleibt, da geopolitische Risiken weiterhin die Agenda bestimmen.
Die erste Tageshälfte wird heute von Zurückhaltung geprägt sein, da es keine fundamentalen Daten aus der Eurozone und dem Vereinigten Königreich gibt. Das bedeutet, dass die Aufmerksamkeit der Händler ganz auf die geopolitischen Ereignisse gerichtet sein wird, insbesondere auf die Lage im Nahen Osten und die Aussichten auf eine Friedenslösung zwischen den USA und dem Iran. Jegliche Bewegung im Verhandlungsprozess oder eine Eskalation der Spannungen in der Region könnte den Devisenmarkt deutlich beeinflussen, selbst in Abwesenheit von makroökonomischen Daten.
Die geopolitische Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten hat bereits zu erhöhter Volatilität an den Energiemärkten und zu einer Neubewertung der Risiken durch die Investoren geführt. Sollte zwischen den USA und dem Iran eine diplomatische Einigung erzielt werden, könnte dies die geopolitischen Spannungen verringern, was sich wiederum positiv auf die Risikobereitschaft auswirken und potenziell die Wechselkurse wachstumssensibler Währungen wie Euro und britisches Pfund stützen würde.
Umgekehrt könnte ein Scheitern der Verhandlungen oder eine weitere Eskalation des Konflikts eine neue Verkaufswelle auslösen und die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöhen – traditionell einschließlich des US-Dollars.
Wenn die Daten mit den Erwartungen der Ökonomen übereinstimmen, ist es besser, sich an der Mean-Reversion-Strategie zu orientieren. Fallen die Daten deutlich höher oder niedriger aus als die Prognosen der Ökonomen, ist es sinnvoller, die Momentum-Strategie anzuwenden.
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