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Die Nachfrage nach dem US‑Dollar ließ nach, was jedoch nicht zu einem erneuten Interesse an Risikoanlagen führte. Die meisten Währungen wurden in der ersten Tageshälfte eher ruhig gehandelt, was die allgemeine Unsicherheit an den Märkten widerspiegelte.
Das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone hielt das Währungspaar EUR/USD in einer engen Handelsspanne. Mangels neuer Daten, die eine klare Bewegungsrichtung rechtfertigen würden, bevorzugten Händler eine abwartende Haltung und hielten ihre Positionen in der Nähe des Niveaus von 1,1710. Dies spiegelt die Unsicherheit am Markt und das Fehlen einer klar ausgeprägten bullischen oder bärischen Stimmung wider.
Das britische Pfund versuchte nach starken BIP-Daten aus dem Vereinigten Königreich Auftrieb zu gewinnen, erhielt jedoch ebenfalls keine nennenswerte Unterstützung durch große Marktteilnehmer.
Im weiteren Verlauf richtet sich die Aufmerksamkeit auf die US-Einzelhandelsumsätze sowie auf die Reden der FOMC-Mitglieder Jeffrey Schmid und Beth M. Hammack. In letzter Zeit sprechen sich Zentralbankvertreter zunehmend für eine straffere Geldpolitik aus, weshalb Händler vorsichtig bleiben sollten. Die Einzelhandelsumsätze gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für die Verfassung der US-Wirtschaft, da sie die Konsumtätigkeit und damit das gesamtwirtschaftliche Wachstum widerspiegeln.
Es wird erwartet, dass die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen dem Markt zusätzliche Hinweise auf die nächsten Schritte der Federal Reserve liefern – insbesondere nach den jüngsten Inflationszahlen. Fallen die Daten stärker aus als prognostiziert, könnte dies die Argumente für über einen längeren Zeitraum erhöhte Zinsen stützen, was zusätzlichen Druck auf EUR/USD und andere risikosensitive Anlagen ausüben würde.
Gleichzeitig werden die Reden der FOMC-Mitglieder Jeffrey Schmid und Beth M. Hammack sorgfältig auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik analysiert. Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve, insbesondere zu Inflation und Lage am Arbeitsmarkt, könnten Aufschluss über mögliche Veränderungen in der Rhetorik der Notenbank geben.
Entspricht der Datenstand den Erwartungen der Volkswirte, bietet es sich eher an, auf eine Mean-Reversion-Strategie zu setzen. Weichen die Daten hingegen deutlich nach oben oder unten von den Prognosen ab, ist die Momentum-Strategie vorzuziehen.
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