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Das Währungspaar GBP/USD legte am Mittwoch vor dem Hintergrund positiver Nachrichten aus den USA und dem Iran zu. Mittlerweile ist jedoch klar, dass der Markt positive Nachrichten und geopolitische Ereignisse nicht ignoriert, sondern es vorzieht, sich auf Fakten und tatsächliche Entwicklungen zu konzentrieren, statt auf Gerüchte und Spekulationen. Ein anschauliches Beispiel dafür sind die Aussagen von Donald Trump. Der US-Präsident macht fast täglich zahlreiche widersprüchliche Bemerkungen, sodass die Märkte den meisten seiner Ankündigungen misstrauen. Infolgedessen wertet der Dollar nicht auf, da es derzeit selbst aus geopolitischer Sicht keine zwingenden Gründe dafür gibt. Die europäische Währung befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend, steigt jedoch ebenfalls nicht, da es keine klaren kurzfristigen Treiber gibt oder diese fragwürdig sind. Gestern wurde in den USA der ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der jedoch stets als nachrangig gegenüber den Non-Farm Payrolls gilt. Die Entwicklung dieser Indikatoren verläuft selten im Gleichklang, daher garantiert ein starker ADP-Wert noch keine starken Nonfarm-Daten.
Im 5-Minuten-Chart wurde am Mittwoch ein Handelssignal generiert. Während der europäischen Sitzung gelang es der britischen Währung, den Bereich 1,3587–1,3598 zu überwinden, wodurch das Paar weitere 30 Pips zulegen konnte. Der Aufwärtsimpuls erlosch jedoch schnell, und innerhalb weniger Stunden kehrten die Notierungen in die Spanne von 1,3587–1,3598 zurück.
Im Stundenchart hält das GBP/USD-Paar an einem Aufwärtstrend fest, bewegt sich jedoch seit drei Wochen seitwärts. Ohne eine ernsthafte Eskalation im Nahen Osten wird der Dollar das Wachstum, das er im Februar und März gezeigt hat, nicht mehr aufrechterhalten können. Einzelne Ereignisse können seine Aufwertung zwar noch auslösen, insgesamt ist der geopolitische Faktor jedoch in den Hintergrund getreten. Die britische Währung tendiert weiter zur Stärke, was durch die Trends in den Tages- und Wochencharts bestätigt wird.
Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,3587–1,3598 festigt, mit einem Ziel bei 1,3456–1,3476. Konsolidiert sich der Kurs oberhalb des Bereichs 1,3587–1,3598, können Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3695 eingegangen werden.
Im 5-Minuten-Chart sind unter anderem die folgenden Handelsmarken zu beachten: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3695 und 1,3741–1,3751. Heute ist der Terminkalender in Großbritannien völlig leer, während in den USA ein zweitrangiger Bericht zu Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht wird. Das Paar dürfte heute eher in einer Seitwärtsbewegung verharren, sofern keine geopolitischen Einflüsse auftreten.
Kursniveaus (Bereiche) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die als Zielmarken beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Signalquellen dienen.
Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und darauf hinweisen, in welche Richtung aktuell bevorzugt gehandelt werden sollte.
MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle verwendet werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher äußerst vorsichtig gehandelt oder die Position ganz geschlossen werden, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Handelsstrategie und eines soliden Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.
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