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Das Währungspaar EUR/USD handelte am Dienstag mit minimaler Volatilität und zeigte keinerlei Neigung, sich in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Der geopolitische Hintergrund war widersprüchlich, doch der Markt hat das Interesse an den Ereignissen im Nahen Osten bereits verloren. Wie von uns angekündigt, kann es zwar zu Reaktionen der Trader auf einzelne Ereignisse kommen, doch der Dollar kann nicht mehr bei jeder in Richtung Iran oder umgekehrt abgefeuerten Rakete auf weiteren Auftrieb hoffen. Gestern wurde bekannt, dass Teheran mehrere Raketenangriffe auf die VAE durchgeführt hat, und nach wie vor ist unklar, warum Teheran ausgerechnet die VAE angreift. Zur Erinnerung: Der Konflikt flammte wieder auf, als amerikanische Zerstörer versuchten, die Straße von Hormus zu passieren und angegriffen wurden. Welche Rolle spielen dabei die VAE? Diese Situation bestätigt einmal mehr, dass nur etwa 25 % der verlässlichen Informationen zur Lage im Nahen Osten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für den Mittwoch sind nur sehr wenige makroökonomische Ereignisse geplant; es ist daher wahrscheinlich, dass das Paar auch heute wieder nur schwache Bewegungen zeigen wird.
Im 5-Minuten-Chart wurden am Dienstag keine Handelssignale generiert. Der Kurs näherte sich den wichtigen Niveaus oder Zonen im Laufe des Tages nicht einmal an, sodass es für unerfahrene Trader keine Grundlage für das Eröffnen von Positionen gab.
Im Stunden-Chart bleibt der Aufwärtstrend zwar bestehen, aber der Euro bewegt sich nun schon seit zwei Wochen in einer Handelsspanne. Die geopolitische Lage verbessert sich nicht und kann sich jederzeit verschärfen. Die Welt lernt, ohne Öl aus dem Nahen Osten auszukommen, und die Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Iran und Amerika ist gering. Daher ist es nicht mehr sinnvoll, mit einer deutlichen Stärkung des Dollars zu rechnen. Maximal dürfte sich die Korrektur, die wir seit drei Wochen beobachten, fortsetzen.
Am Mittwoch können Einsteiger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666 eröffnen, falls der Kurs von der Zone 1,1745–1,1754 nach unten abprallt. Neue Long-Positionen können in Betracht gezogen werden, wenn sich der Kurs über der Zone 1,1745–1,1754 festigt, mit einem Ziel bei 1,1830–1,1837.
Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken beachtet werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Mittwoch werden im Euroraum nur vollkommen unbedeutende Konjunkturdaten veröffentlicht, und in den USA steht lediglich der ADP-Bericht zum Arbeitsmarkt an, der ebenfalls ein nachrangiger Indikator ist. Der Markt zieht es vor, seine Schlüsse auf Basis des Non-Farm-Payrolls-Berichts zu ziehen.
Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand – Niveaus, die als Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen oder als Quellen von Signalen fungieren.
Rote Linien – Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und verdeutlichen, in welche Richtung das Handeln derzeit vorzugsweise erfolgen sollte.
MACD-Indikator (14, 22, 3) – Histogramm und Signallinie – ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung besonders vorsichtig gehandelt werden, oder man sollte den Markt vorübergehend verlassen, um eine scharfe Gegenbewegung des Kurses zur vorangegangenen Richtung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst machen, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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