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30.04.202606:29 Analytische Bewertungen Forex: Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 30. April? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Relevance up to 23:00 UTC--4

Analyse des Mittwochshandels:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Exchange Rates 30.04.2026 analysis

Das Währungspaar EUR/USD handelte am Mittwoch mit minimaler Volatilität, als ob keinerlei bedeutende Ereignisse stattfänden. Selbst wenn man alle makroökonomischen Daten ausklammert (einschließlich wichtiger Berichte zur Inflation in Deutschland und zu den Auftragseingängen für langlebige Güter in den USA), lag der Fokus weiterhin auf der FOMC-Sitzung und der Rede von Jerome Powell. Zwar beließ die US-Notenbank die Leitzinsen unverändert, sie deutete jedoch gleichzeitig an, dass in den kommenden Monaten eine Lockerung der Geldpolitik möglich sein könnte (!!!). Diese Information hätte den Dollar in einen Abwärtssog schicken können, wenn der Markt den Fundamentaldaten und der Makroökonomie überhaupt Beachtung schenken würde. Allerdings ignorierte der Markt auch die FOMC-Sitzung. Jerome Powell erklärte, dass er weiterhin dem Monetary Committee angehört und dass die Notenbank angesichts der geopolitischen Unsicherheit im Nahen Osten und der steigenden Energiepreise vorerst abwartet. Damit bleibt der Aufwärtstrend im Tageschart intakt, während sich das Paar weiter in einer Korrektur bewegt.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Exchange Rates 30.04.2026 analysis

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Mittwoch keine Handelssignale, abgesehen vom Rückprall aus dem Bereich 1,1655–1,1666 nach der FOMC-Sitzung. Somit wurde das letzte Signal (zum Verkauf) bereits am Dienstag in Form eines Rückpralls aus dem Bereich 1,1745–1,1754 generiert. Angesichts der aktuellen Volatilität konnten Anfänger ihre Short-Positionen zwei volle Tage offenhalten.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart bleibt der Aufwärtstrend intakt. Seit nunmehr zwei Wochen wird der Dollar am Markt verkauft, während geopolitische Faktoren in den Hintergrund getreten sind. Die geopolitische Lage verbessert sich jedoch nicht; der US-Dollar könnte schon bald wieder als sicherer Hafen gefragt sein. Dennoch ist es derzeit vermutlich unrealistisch, mit einer deutlichen Dollar-Stärke zu rechnen. Im besten Fall sehen wir eine Korrektur, die nun seit zwei Wochen andauert.

Am Donnerstag können Anfänger Short-Positionen mit Kursziel 1,1584–1,1591 eröffnen, falls sich der Preis unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1666 festigt. Neue Kaufpositionen können in Betracht gezogen werden, wenn der Preis vom Bereich 1,1655–1,1666 nach oben abprallt, mit Ziel 1,1745–1,1754.

Auf dem 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken beobachtet werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Donnerstag wird eine Vielzahl wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone, aus Deutschland und aus den USA veröffentlicht, die der Markt möglicherweise erneut ignoriert. Zusätzlich finden die Sitzung der Europäischen Zentralbank sowie die Rede von Christine Lagarde statt, doch auch diese Ereignisse könnten von den Tradern unbeachtet bleiben. Der Mittwoch hat deutlich gezeigt, wie wenig Interesse der Markt derzeit am Handel zeigt.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung (Rückprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.
  2. Wenn um ein bestimmtes Level herum aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann ein beliebiges Währungspaar viele Fehlsignale generieren oder überhaupt keine. Technische Levels können in solchen Phasen ignoriert werden.
  4. Auf dem Stundenchart ist es ratsam, MACD-Signale nur dann zu handeln, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und der Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  5. Befinden sich zwei Levels zu nah beieinander (5–20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.
  6. Nachdem sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Kursmarken von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt ganz verlassen werden, um abrupte Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein effektives Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Paolo Greco,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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