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16.04.202620:10 Analytische Bewertungen Forex: GBP/USD Smart-Money-Analyse: Die „bullische“ Pause könnte nur von kurzer Dauer sein

Relevance up to 11:00 2026-04-17 UTC--4

Das Währungspaar GBP/USD hat bereits etwa 400 Punkte zugelegt, bedingt durch den deutlichen Anstieg der Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Waffenstillstands zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Obwohl die Verhandlungen in Islamabad gescheitert sind, rechnet der Markt mit einer neuen Gesprächsrunde und lässt sich erkennbar von den fallenden Ölpreisen sowie dem Ausbleiben neuer Raketenangriffe im Nahen Osten ermutigen. Meiner Ansicht nach gibt es zwei Hauptgründe für die Aufwertung des Pfunds. Der erste ist technischer Natur: In der vergangenen Woche hat sich eine bullische Imbalance (Nr. 18) gebildet, auf die der Kurs in der Nacht zu Montag sehr deutlich reagiert hat. Mit anderen Worten: Innerhalb eines Aufwärtstrends ist ein weiteres bullisches Signal entstanden. Der zweite Grund ist geopolitischer Natur: Der Markt hatte ausreichend Zeit, das Worst-Case-Szenario im Nahen Osten einzupreisen. Nach den gescheiterten Gesprächen in Islamabad hat sich fundamental nichts verändert – der Ölpreis markierte keine neuen Hochs, es gab keine weiteren Raketenangriffe auf Iran, und die Straße von Hormus bleibt blockiert. Die Lage hat sich nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert. Zudem ist bemerkenswert, dass jüngste bärische Formationen keinen Abwärtsimpuls auslösen konnten – ebenso wenig wie das Auslösen bärischer Liquidität (auf dem Chart durch die rote Linie gekennzeichnet).

Exchange Rates 16.04.2026 analysis

Wie bereits in früheren Analysen erwähnt, hat sich ein wichtiges und relativ seltenes „Three Drives Pattern“ ausgebildet, das die aktuelle Aufwärtsbewegung eingeleitet hat. Damit erhielten Trader gleich zu Beginn der Bewegung ein bullisches Signal, während der Trend durchgehend bullisch blieb. Der Waffenstillstand ist derzeit weiterhin fragil, und die beteiligten Parteien haben noch nicht entschieden, ob sie die Verhandlungen fortsetzen oder die Kampfhandlungen wieder aufnehmen. Die Gespräche könnten diese Woche wiederaufgenommen werden, was ein positiver Faktor wäre. Die Straße von Hormus steht unter einer doppelten Blockade, und auch die Meerenge von Bab al-Mandab könnte potenziell ähnlichen Beschränkungen unterliegen, was ein negativer Faktor ist. Stand Donnerstag bleibt die Gesamtsituation jedoch unverändert. Die Lage im Nahen Osten könnte sich weiter verschlechtern – oder sich weiter in Richtung Deeskalation entwickeln.

Die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs bei beiden Währungspaaren besteht weiterhin. Gleichzeitig hat das „Three Drives Pattern“ (im Chart durch ein Dreieck markiert) den Bullen ermöglicht, die Kontrolle zu übernehmen, was bereits ein klar positiver Faktor ist. Gestern war eine zweite Reaktion auf Imbalance 16 zu beobachten, wobei zweite Reaktionen in der Regel schwächer sind als die erste. Das Paar hat zudem die Liquidität oberhalb des Hochs vom 26. Februar abgeholt, und diese beiden Faktoren zusammen könnten eine korrektive Gegenbewegung auslösen. Auf der Unterseite ist das einzige nennenswerte bullische Muster Imbalance 18, die bereits eine Reaktion hervorgerufen hat. Außerdem hat sich eine neue Imbalance 19 gebildet, die heute oder morgen ein neues Kaufsignal generieren könnte. Die aktuelle bullische Pause könnte sehr kurz ausfallen – insbesondere, wenn Meldungen über wiederaufgenommene Verhandlungen und Fortschritte zwischen den iranischen und den US-Delegationen erscheinen.

Die Konjunkturdaten am Donnerstag ermöglichten es den Bullen, ihren Vormarsch fortzusetzen, da das britische BIP für Februar besser als erwartet ausfiel und auch die Industrieproduktion die Prognosen übertraf. Allerdings führten zwei technische bärische Signale zu einer korrektiven Gegenbewegung. Erneut entschieden sich Trader weitgehend dafür, die Wirtschaftsdaten zu ignorieren.

In den Vereinigten Staaten deutet das gesamte Informationsumfeld darauf hin, dass langfristig wenig anderes als ein Rückgang des Dollars zu erwarten ist. Selbst der Konflikt zwischen Iran und den USA ändert daran wenig. Der langfristige Ausblick für den Dollar bleibt schwierig: Der US-Arbeitsmarkt schwächt sich weiter ab, die Wirtschaft nähert sich einer Rezession, und von der Federal Reserve wird – im Gegensatz zur EZB und der Bank of England – im Jahr 2026 keine Straffung der Geldpolitik erwartet. Zusätzlich hat im ganzen Land bereits die vierte große Protestwelle gegen Donald Trump stattgefunden. Aus wirtschaftlicher Sicht scheint es derzeit keine überzeugenden Gründe für eine Aufwertung des Dollars zu geben.

Für einen anhaltenden Abwärtstrend in GBP/USD wäre ein stark positiver und stabiler Fundamentalfaktor zugunsten des US-Dollars erforderlich – etwas, das unter den aktuellen Umständen schwer vorstellbar ist. Die Geopolitik hat den Dollar zwei Monate lang gestützt, doch diese Unterstützung lässt nun nach. Zwar kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Dollar aufgrund geopolitischer Faktoren erneut zulegt, doch derzeit gibt es keine klaren Gründe, dies zu erwarten.

Nachrichtenkalender für die USA und Großbritannien:

Am 17. April sind im Wirtschaftskalender keine relevanten Ereignisse verzeichnet. Der Nachrichtenhintergrund dürfte die Marktstimmung am Freitag kaum beeinflussen.

GBP/USD-Prognose und Trading-Empfehlungen:

Für das Pfund bleibt der langfristige Ausblick bullisch. Das „Three Drives Pattern“ signalisierte ein mögliches Wachstum, gefolgt von einer bullischen Imbalance und einem bestätigten Kaufsignal. Der Kurs hat die Liquidität der bullischen Swings vom 10. März und 23. März sowie des Swings vom 26. Februar abgeholt, doch die Bären haben dennoch nicht die Kontrolle übernommen – ein weiterer positiver Faktor für das Pfund.

Unter den aktuellen Bedingungen, trotz der geopolitischen Unsicherheit, gehe ich davon aus, dass die Aufwärtsbewegung anhalten wird. Auch der Euro dürfte seinen Anstieg fortsetzen. Das Ziel für das Pfund ist das Hoch aus dem Jahr 2026. Eine Reaktion auf Imbalance 16 könnte zu einer korrektiven Gegenbewegung führen, während Reaktionen auf die Imbalances 18 und 19 neue Kaufgelegenheiten bieten könnten.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Samir Klishi,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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