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Das Währungspaar EUR/USD zeigt nach dem jüngsten Rückgang in den Bereich von 1,1415–1,1410 – den tiefsten Niveaus aus August und Juli 2025 – noch keine überzeugende Erholung. Die Notierungen schwanken in einer engen Spanne, liegen leicht unter dem 9‑Tage‑EMA und zeigen im Tagesverlauf kaum Veränderungen. Marktteilnehmer scheinen es zu bevorzugen, vor einer Reihe wichtiger Zentralbankentscheidungen an der Seitenlinie zu bleiben. Heute wird die US-Notenbank Federal Reserve die Ergebnisse ihrer zweitägigen Sitzung vorlegen, und am Donnerstag veröffentlicht die Europäische Zentralbank aktualisierte Daten zur Geldpolitik.
Das Augenmerk der Anleger liegt auf möglichen Kommentaren zur künftigen Ausrichtung der Zinssätze, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender Risiken für das Wirtschaftswachstum durch steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen sowie eines möglichen Anstiegs des Inflationsdrucks.
Aus technischer Sicht bleibt das Paar unter dem 200‑Stunden‑Simple Moving Average (SMA), der sich bei etwa 1,1547 befindet und das Potenzial für eine nachhaltige Erholung begrenzt. Der Relative Strength Index (RSI) verharrt im positiven Bereich, nahe den neutralen Niveaus, was auf eine moderate Schwäche ohne ausgeprägte Dynamik hindeutet. Der MACD‑Indikator ist leicht unter die Signallinie gerutscht und bestätigt damit eine Abschwächung des Trends. Ein Anstieg über den 200‑Stunden‑SMA würde es dem Paar ermöglichen, das runde Niveau von 1,1600 zu erreichen, mit anschließendem Potenzial für eine weitere Erholung. Ein Rückgang unter den 100‑Stunden‑SMA hingegen würde die Kontrolle über den Intraday‑Handel wieder den Bären überlassen.
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