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Der Test des Kurses bei 1,3276 fiel in eine Phase, in der der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie nach oben gelaufen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft. Der zweite Test bei 1,3267 fiel mit einem MACD-Indikator im überkauften Bereich zusammen, was zur Umsetzung von Szenario #2 führte: Verkauf des Euro. Infolgedessen fiel das Paar um 40 Pips.
Am Freitag zeigte der Dollar Widerstandskraft und wartete auf stärkere Signale vom amerikanischen Markt. Die Anleger schienen beschlossen zu haben, den jüngsten schwachen Daten nicht allzu viel Beachtung zu schenken und stattdessen die weiteren Entwicklungen im Nahen Osten abzuwarten. Die Schwäche der Konsumausgaben, die ein zentraler Treiber der amerikanischen Wirtschaft sind, hat traditionell für Besorgnis gesorgt, und die Januar-Zahlen bestätigten lediglich den sich abzeichnenden Abschwächungstrend. Die Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstums setzte bereits ein, bevor sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verschärften, weshalb für das erste Quartal dieses Jahres nichts Gutes erwartet wird.
Heute werden aus dem Vereinigten Königreich keine Daten veröffentlicht, was das während der asiatischen Handelssitzung beobachtete weitere Erstarken des Britischen Pfunds infrage stellen könnte. Das Fehlen frischer makroökonomischer Indikatoren aus dem Vereinigten Königreich nimmt dem Britischen Pfund neue Impulse für weiteres Wachstum und macht die Währung anfälliger. Der Aufwärtsschwung, der zu Beginn dieser Woche maßgeblich zum Erfolg des Britischen Pfunds beigetragen hat, beruhte größtenteils auf Erwartungen und technischen Faktoren. Ohne fundamentale Unterstützung könnten sich derartige Bewegungen jedoch als nicht nachhaltig erweisen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien #1 und #2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs den Bereich um 1,3276 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3315 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3315 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 30–35 Pips zurück von diesem Niveau). Ein deutliches Wachstum des Pfunds erscheint heute eher unwahrscheinlich. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst eine Aufwärtsbewegung von dort beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3245 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Trendwende nach oben führen. Es ist dann mit einem Anstieg zu den Gegenlevels 1,3276 und 1,3315 zu rechnen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,3245 erreicht bzw. aktualisiert hat (rote Linie im Chart), was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3193 sein. Dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und gleichzeitig Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 20–25 Pips zurück von diesem Niveau). Verkäufer des Pfunds können jederzeit verstärkt auftreten. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls es zwei aufeinanderfolgende Tests von 1,3276 gibt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Trendwende nach unten führen. Es ist dann mit einem Rückgang zu den Gegenlevels 1,3245 und 1,3193 zu rechnen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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