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Dem EUR/USD-Währungspaar ist es nicht gelungen, die Aufwärtsbewegung fortzusetzen, die vor einigen Tagen begonnen hatte. Zu Beginn der laufenden Woche wurde der Markt von einer Welle des Optimismus erfasst, nachdem Donald Trump erklärt hatte, der Konflikt im Nahen Osten werde in Kürze gelöst sein. Bis Mittwoch stellte sich jedoch heraus, dass es keinerlei Anzeichen für eine Deeskalation gibt. Der Iran bleibt feindselig eingestellt und ist bereit, jedes Schiff anzugreifen, das versucht, die Straße von Hormus zu passieren, sowie Vergeltungsschläge gegen die USA und ihre Verbündeten durchzuführen. Somit haben wir zwar keine neue Eskalation gesehen, aber ganz sicher auch keine Deeskalation. Infolgedessen steigen die Ölpreise erneut, und der Dollar legt als „sicherer Hafen“ wieder zu. Das makroökonomische Umfeld spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Gestern wurde der US-Inflationsbericht für Februar veröffentlicht, dessen Werte exakt den Prognosen entsprachen. Folglich war es offensichtlich nicht dieser Bericht, der die Dollar-Stärke ausgelöst hat.
Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch zwei Handelssignale generiert. Während der europäischen Handelssitzung prallte der Kurs vom Bereich 1,1584–1,1591 nach oben ab, stieg jedoch nur um 10 Pips. Dieses Signal erwies sich leider als falsch. Das nächste Verkaufssignal ermöglichte es jedoch unerfahrenen Tradern, Short-Positionen zu eröffnen, und bis Donnerstagmorgen fiel das Paar in den Bereich 1,1527–1,1531. Folglich hätte der zweite Trade etwa 40 Pips Gewinn bringen können.
Im Stunden-Chart setzt sich der Abwärtstrend vor dem Hintergrund des wieder aufgeflammten Konflikts im Nahen Osten fort. Zu Beginn des Jahres 2026 hat sich ein langfristiger Aufwärtstrend fortgesetzt, daher erwarten wir einen neuen mittelfristigen Anstieg des Euro. Das übergeordnete fundamentale Umfeld bleibt für die US-Währung sehr schwierig, was durch die Daten zum Arbeitsmarkt, zum BIP und zur Arbeitslosigkeit bestätigt wird. Der Hauptfokus des Marktes liegt derzeit jedoch eher auf der Geopolitik als auf der Konjunktur.
Am Donnerstag können unerfahrene Trader Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1527–1,1531 stabilisiert, mit einem Ziel bei 1,1455–1,1474. Ein Kursabprall vom Bereich 1,1527–1,1531 würde Long-Positionen mit Ziel 1,1584–1,1591 ermöglichen.
Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Marken berücksichtigt werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Für Donnerstag sind in den USA und der EU keine wichtigen Ereignisse geplant, lediglich sekundäre Veröffentlichungen. Daher wird die Geopolitik auch heute wieder eine dominierende Rolle spielen.
Kursmarken von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades dienen. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender enthalten) können die Bewegung eines Währungspaars deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.
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