Eine Legende im InstaSpot Team!
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Das Währungspaar GBP/USD notierte am Mittwoch ebenfalls niedriger. Die Gründe sind dieselben wie beim EUR/USD-Paar – eine deutliche Verschlechterung des geopolitischen Umfelds aufgrund der Handlungen und Aussagen iranischer Offizieller. Der US-Inflationsbericht hatte keinen Einfluss auf den Wechselkurs des Dollars und hätte dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch dann nicht gehabt, wenn er einen signifikanten Wert ausgewiesen hätte. Somit konnte das britische Pfund seinen lokalen Erfolg trotz des Durchbruchs der Senkou-Span-B-Linie erneut nicht ausbauen.
Aus technischer Sicht haben wir die Trendlinie angepasst, die nun durch die letzten drei Extremhochs verläuft. Solange diese nicht durchbrochen wird, ist ein Anstieg der britischen Währung eher unwahrscheinlich. Selbst wenn die Trendlinie überwunden wird, muss man sich vor Augen halten, dass die Geopolitik derzeit gegenüber fundamentalen, technischen und makroökonomischen Faktoren überwiegt. Ein Rückgang könnte daher jederzeit wieder einsetzen, sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen.
Im 5-Minuten-Chart waren die Kursbewegungen am Mittwoch derart erratisch, dass wir nicht einmal Handelssignale hervorgehoben haben. Der Kurs schwankte den ganzen Tag über und reagierte unberechenbar. Es scheint, als befänden sich für das britische Pfund sowohl nach oben als auch nach unten bedeutende Widerstände, und Bullen und Bären zögen mit aller Kraft an entgegengesetzten Enden des Seils. Sämtliche Linien und Niveaus wurden im Verlauf des Tages ignoriert.
Die COT-Berichte zum britischen Pfund zeigen, dass sich die Stimmung unter den Commercial-Tradern in den letzten Jahren häufig geändert hat. Die roten und blauen Linien, welche die Netto-Positionen der Commercial- und Non-Commercial-Trader darstellen, kreuzen sich oft und bewegen sich meist in der Nähe der Nulllinie. Derzeit entfernen sich die Linien voneinander, wobei die Non-Commercial-Trader weiterhin auf der Verkaufsseite dominieren. In letzter Zeit haben Spekulanten ihre Long-Positionen zwar aktiv ausgebaut, es ist ihnen jedoch nicht gelungen, in eine Zone klarer Überlegenheit vorzudringen.
Der Dollar setzt seinen Rückgang aufgrund der Politik von Donald Trump fort, wie im Wochenchart (Abbildung oben) zu sehen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange andauern, und die Fed wird in jedem Fall innerhalb der nächsten 12 Monate die Zinsen senken. Die Nachfrage nach dem Dollar wird allmählich zurückgehen. Laut dem jüngsten COT-Bericht (vom 3. März) zum britischen Pfund hat die Gruppe der „Non-commercial“-Trader 7.700 BUY-Kontrakte geschlossen und 7.900 SELL-Kontrakte eröffnet. Damit verringerte sich die Netto-Position der Non-Commercial-Trader innerhalb einer Woche um weitere 15.600 Kontrakte.
Im Jahr 2025 hat das Pfund deutlich zugelegt, doch sollte man sich klarmachen, dass es dafür nur einen einzigen Grund gibt: die Politik von Trump. Sobald dieser Faktor wegfällt, könnte der Dollar wieder zu steigen beginnen. Wann das allerdings der Fall sein wird, weiß niemand.
Im Stundenchart hätte das GBP/USD‑Paar schon vor einiger Zeit in die Bildung eines Aufwärtstrends übergehen können, doch die Geopolitik belastet das britische Pfund weiterhin. Trotz des starken Rückgangs des Paares im Februar und März werten wir diese Bewegung nach wie vor als Korrektur. Der Tageschart signalisiert eindeutig die Aufrechterhaltung eines Aufwärtstrends. Unglücklicherweise ist die Geopolitik äußerst unberechenbar und kann alle anderen Faktoren überlagern.
Für den 12. März heben wir die folgenden wichtigen Marken hervor: 1,3096–1,3115, 1,3201–1,3212, 1,3307, 1,3369–1,3377, 1,3437, 1,3533–1,3548, 1,3615, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763. Die Senkou-Span-B-Linie (1,3412) und die Kijun-sen-Linie (1,3382) können ebenfalls Signalquellen darstellen. Es wird empfohlen, den Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen, sobald sich der Kurs 20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat. Die Linien des Ichimoku‑Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.
Am Donnerstag ist im Vereinigten Königreich eine Rede des Gouverneurs der Bank of England, Andrew Bailey, geplant. Unter den aktuellen Umständen ist es jedoch schwer einzuschätzen, welche Bedeutung dieses Ereignis für den Markt haben wird. In den USA werden mehrere weniger wichtige Berichte veröffentlicht, die die Trader vermutlich ignorieren werden.
Heute können Trader erwägen, Short-Positionen mit Ziel bei 1,3307 zu eröffnen, falls sich das Paar unterhalb der Zone 1,3369–1,3377 festigt. Long-Positionen werden mit Zielbereich 1,3533–1,3548 relevant, wenn die Bullen die Senkou-Span-B-Linie und die Trendlinie überwinden.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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