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Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit der europäischen Währung
Der Test des Kursniveaus von 1,1627 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich vom Nullpunkt aus nach unten zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für Euro-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar auf etwa 1,1597.
Die Inflation in Deutschland blieb im Februar unverändert bei 0,2 % und entsprach damit den Prognosen der Ökonomen, was den Druck auf den Euro erhöht haben könnte. Eine solche Stagnation der Preisentwicklung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone kann von den Märkten als Signal gewertet werden, dass der Inflationsdruck in der gesamten Region gering bleibt. Dies könnte die Europäische Zentralbank dazu veranlassen, die Zinsen auf einem niedrigen Niveau zu belassen.
Heute werden mehrere wichtige makroökonomische Kennzahlen erwartet. Einen besonderen Platz im Wirtschaftskalender nehmen die Veröffentlichungen zum Verbraucherpreisindex für Februar und zur Kerninflation ein. Sollten die Inflationsdaten die Erwartungen übertreffen, könnte dies Befürchtungen über eine Rückkehr zu einer Phase hoher Zinssätze schüren, was für die Wirtschaft nachteilig, für den Dollar jedoch positiv wäre. Der Fokus wird sich jedoch höchstwahrscheinlich auf die Kerninflation richten.
Darüber hinaus werden Anleger die Rede von Michelle Bowman, Mitglied des Federal Open Market Committee (FOMC) der Federal Reserve, genau verfolgen. Die FOMC-Mitglieder sind zentrale Akteure bei der Ausgestaltung der Geldpolitik, und ihre Aussagen enthalten oft wertvolle Hinweise auf die künftigen Absichten der Zentralbank. Die Kommentare von Frau Bowman – insbesondere zu den Inflationsaussichten und zum Arbeitsmarkt – könnten die Marktstimmung deutlich beeinflussen und Tradern helfen, ihre Erwartungen anzupassen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute können Euro gekauft werden, wenn der Kurs das Niveau von 1,1611 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Ziel bei 1,1631. Bei 1,1631 plane ich, den Markt zu verlassen und außerdem Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt. Ein Anstieg des Euro ist nach schwachen US-Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute ebenfalls, Euro zu kaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,1589 gibt und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1,1611 und 1,1631 kann dann erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1589 (rote Linie im Chart) erreicht hat. Das Ziel wird bei 1,1555 liegen, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Aufwärtsbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau). Der Druck auf das Währungspaar kann jederzeit zurückkehren. Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute ebenfalls, Euro zu verkaufen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 1,1611 gibt und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtskorrektur am Markt auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus 1,1589 und 1,1555 kann dann erwartet werden.
Was im Chart zu sehen ist:
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Markteintrittsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein korrektes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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