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Das Währungspaar USD/CAD setzt seine Abwärtsbewegung fort und bleibt dabei über der Marke von 1,3550, während die Signale gemischt sind.
Etwas Unterstützung erhält der US‑Dollar durch fallende Ölpreise, nachdem die International Energy Agency (IEA) beschlossen hat, ein Rekordvolumen strategischer Reserven freizugeben, um die Preise zu stabilisieren, die im Zuge des bewaffneten Konflikts zwischen den USA und Israel mit Iran stark gestiegen waren. Die Schwäche des Ölpreises setzt in der Regel den kanadischen Dollar unter Druck, der stark von Rohstoffentwicklungen abhängt, und verhindert damit einen stärkeren Rückgang des USD/CAD‑Paares.
Nach einem kräftigen Anstieg zu Beginn der Woche haben die Ölpreise nach unten korrigiert und damit die Sorgen über einen Anstieg der Inflation gemindert.
Zusammen mit der positiven Stimmung der Anleger an den Aktienmärkten setzt dies den Dollar als sicheren Hafen unter Druck.
Gleichzeitig stützen die anhaltenden Risiken einer weiteren Eskalation der geopolitischen Konflikte im Nahen Osten sowie eine mögliche Blockade der Straße von Hormus weiterhin die Nachfrage nach dem Dollar als wichtigste Reservewährung.
Marktteilnehmer agieren zudem vorsichtig im Vorfeld der Veröffentlichung neuer US-Verbraucherinflationsdaten, da der anhaltende Anstieg der Energiepreise die Inflationsrisiken erneut verstärken könnte. Der Bericht zum US-Verbraucherpreisindex (Consumer Price Index) könnte die Erwartungen hinsichtlich künftiger Zinssenkungen der Federal Reserve beeinflussen, was wiederum die Dollarnachfrage bestimmen wird. Die Dynamik der Ölpreise bleibt ein zusätzlicher Volatilitätsfaktor für das Währungspaar USD/CAD.
Aus technischer Sicht versuchte das Paar gestern, seinen Rückgang zu stoppen, setzte ihn jedoch heute fort. Dennoch halten sich die Kurse über 1,3550. Sollte dieses Niveau unterschritten werden, dürfte sich die Abwärtsbewegung in Richtung der Tiefststände vom Februar beschleunigen. Ein Widerstand befindet sich am runden Niveau von 1,3600. Für die Bullen reicht es jedoch nicht aus, dieses Niveau zu durchbrechen; sie müssen zudem den 20-Tage-SMA im Bereich von 1,3650 überwinden. Währenddessen fehlt den Bullen die Kraft zur Gegenwehr, da der Relative Strength Index (RSI) weiterhin im negativen Bereich liegt.
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