Eine Legende im InstaSpot Team!
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Das Währungspaar GBP/USD setzt im 4-Stunden-Chart seinen Abwärtstrend fort, nachdem es am Montag stark eingebrochen ist. Wir gehen nicht davon aus, dass eine weitere Stärkung der US‑Währung garantiert ist, und selbst die Aussicht auf einen Anstieg des Dollars am Montag wurde eher skeptisch gesehen. Diese Sichtweise lässt sich recht einfach erklären. Der Markt war auf den Ausbruch eines neuen Krieges im Nahen Osten vorbereitet. Vielleicht war er nicht darauf eingestellt, dass iranische Raketen nicht nur in Richtung Israel oder amerikanischer Kriegsschiffe im Persischen Golf fliegen würden. Aber der Markt war auf eine neue militärische Auseinandersetzung vorbereitet. Letztlich spielte der Montag dem Dollar in die Karten, und nun könnte die US‑Währung ihren Anstieg jederzeit beenden oder über einen längeren Zeitraum hinweg weiter zulegen.
Geopolitik ist ein äußerst komplexer Faktor für die Analyse. Geopolitische Konflikte können, wie die Geschichte zeigt, jahrelang andauern. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Trader über Jahre hinweg Dollar horten, ausschließlich aufgrund geopolitischer Gründe. In der Regel reagiert der Markt auf den Ausbruch eines neuen Krieges oder auf bedeutende kriegsbezogene Ereignisse, die Auswirkungen auf die Märkte für Rohstoffe, Grundstoffe oder Energie haben. Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran ist ein Ereignis von globaler Tragweite. Daher kann der Dollar in Wirklichkeit nicht nur aufgrund des Ausbruchs eines Krieges zwischen dem Iran und den Verbündeten der USA aufwerten (wie bereits erwähnt, war der Markt auf einen neuen Konflikt im Nahen Osten vorbereitet), sondern wegen der Blockade der Straße von Hormus, durch die 25 % des weltweit transportierten Öls gehen und die bereits einen starken Anstieg der Öl- und Gaspreise ausgelöst hat.
Der US‑Dollar steigt nun schon seit über einem Monat. Zunächst legte er als Korrektur auf den starken Rückgang im Januar zu. Danach kam eine ganze Serie enttäuschender Konjunkturdaten aus dem Vereinigten Königreich. Anschließend erschienen nur wenige US‑Berichte, die den Dollar stützen konnten, und der Markt nahm sie für bare Münze. Vor etwa zwei Wochen begann sich die Lage rund um den Iran zuzuspitzen, und der Markt begann, sich auf einen neuen Krieg einzustellen. In der Folge sehen wir nun einen unerwarteten Anstieg der US‑Währung. Vor einem Monat konnte niemand mit Sicherheit sagen, dass ein umfassender Krieg zwischen dem Iran und einer ganzen Gruppe von Staaten ausbrechen würde. Niemand konnte wissen, wie die wichtigsten makroökonomischen Indikatoren für die USA und Großbritannien im Februar ausfallen würden. Somit ist die aktuelle Abwärtsbewegung des GBP/USD‑Paares das Ergebnis lokaler Ereignisse und nicht Ausdruck eines übergeordneten Trends, der, erinnern wir daran, in allen höheren Zeitrahmen weiterhin aufwärtsgerichtet ist.
Wann und wo der aktuelle Rückgang enden wird, lässt sich ebenfalls nicht vorhersagen. Von nun an wird alles von der Entwicklung im Nahen Osten abhängen. Je intensiver der vom „obersten Friedensstifter des 21. Jahrhunderts“, Trump, angezettelte Krieg wird, desto stärker könnte der US‑Dollar zulegen und damit die Nachfrage nach amerikanischen Waren und Rohstoffen weltweit dämpfen. Parallel zu steigenden Energiekosten dürften die Preise für nahezu alle Güter und Dienstleistungen steigen, was mit der Gefahr einhergeht, die Inflation weltweit zu beschleunigen. Die Zentralbanken werden ihre Geldpolitik erneut anpassen und sich auf die sich rasch verändernde weltwirtschaftliche Lage einstellen müssen.
Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares beträgt in den letzten 5 Handelstagen 101 Pips. Für das Pfund/US‑Dollar‑Paar gilt dieser Wert als „durchschnittlich“. Am Dienstag, dem 3. März, erwarten wir, dass das Paar innerhalb einer Spanne zwischen 1,3289 und 1,3491 gehandelt wird. Der obere Kanal der linearen Regression ist nach oben gerichtet, was auf eine Trendfortsetzung hindeutet. Der CCI‑Indikator ist erneut in den überverkauften Bereich eingetreten und signalisiert ein mögliches Ende der Korrektur.
Das Währungspaar GBP/USD befindet sich seit einem ganzen Monat in einer Korrektur, doch seine langfristigen Aussichten bleiben unverändert. Die Politik von Donald Trump wird weiterhin Druck auf die US‑Wirtschaft ausüben, sodass wir 2026 nicht mit einem Wachstum der US‑Währung rechnen. Selbst ihr Status als „Reservewährung“ spielt für Trader inzwischen keine entscheidende Rolle mehr. Daher bleiben Long‑Positionen mit Zielen bei 1,3916 und darüber relevant, solange sich der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts befindet. Befindet sich der Kurs unterhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts, können auf technischer (korrektiver) Basis kleinere Short‑Positionen mit Zielen bei 1,3306 und 1,3289 in Betracht gezogen werden. In den letzten Wochen haben sich nahezu alle Nachrichten und Ereignisse gegen das britische Pfund gerichtet und die Korrektur verlängert.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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