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12.02.202619:05 Analytische Bewertungen Forex: EUR/USD. Smart Money. Bären analysierten den Nonfarm Payrolls Report und zogen sich zurück

Relevance up to 11:00 UTC--5

Das Währungspaar EUR/USD prallte von der bullishen Imbalance 12 ab und drehte zugunsten des Euro, wie ich gewarnt hatte. Damit erhielten Trader ein weiteres bullishes Signal, das ihnen ermöglichte, Long-Positionen zu eröffnen. Gestern verschlechterte sich die Lage für die Bullen für einige Stunden, da sie auf die 130.000 im Januar in den USA geschaffenen Stellen reagierten. Später wurde jedoch bekannt, dass das U.S. Bureau of Labor Statistics die Gesamtzahl der im Jahr 2025 geschaffenen Arbeitsplätze um 1 Million nach unten revidierte. In welche Richtung? Den aktualisierten Daten zufolge wurden im gesamten Jahr etwas mehr als 200.000 Stellen geschaffen, was einem durchschnittlichen monatlichen Zuwachs von etwa 19.000 Arbeitsplätzen entspricht. Wie wir sehen, hatten die Bären nur wenig Zeit zum Feiern. Der Nachrichtenhintergrund arbeitete erneut gegen sie. Meiner Ansicht nach eröffnen sich nun neue Chancen für eine weitere Aufwärtsbewegung der Bullen.

Exchange Rates 12.02.2026 analysis

Gestern, unmittelbar nach der Veröffentlichung der Nonfarm Payrolls und der Arbeitslosenquote, habe ich Händler dazu aufgefordert, nicht vorschnell Schlussfolgerungen zu ziehen. Heute zeigt sich, dass dieser Rat richtig war. Eine nennenswerte Stärkung des US-Dollar blieb aus. Die bullische Imbalance 12 bleibt eine aktive Unterstützungszone, in deren Nähe sich bereits ein neues bullisches Signal gebildet hat. Damit bleibt der Weg nach oben offen.

Die Chartstruktur zeigt weiterhin eine Dominanz der Bullen. Der Aufwärtstrend ist intakt. Bei der Imbalance 11 hat sich ein bullisches Signal gebildet, später erschien ein weiteres bullisches Signal bei der Imbalance 12. Händler können daher Long-Positionen weiterhin halten. Bei genauerem Hinsehen erkennt man zudem eine weitere bullische Imbalance vom 9. Februar. Da sie relativ klein ist, habe ich sie im Chart nicht gesondert markiert, sie ist jedoch vorhanden und könnte ebenfalls Unterstützung bieten und möglicherweise schon heute eine Reaktion auslösen.

Am Donnerstag hat der Nachrichtenhintergrund dem US-Dollar erneut Schwierigkeiten bereitet. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA fielen höher aus als erwartet, während die Verkäufe bestehender Häuser unter den Prognosen lagen. Zwei weitere Berichte verstärkten den negativen Hintergrund für den Dollar.

Die Bullen verfügen seit sechs bis sieben Monaten über ausreichende Gründe für weitere Aufwärtsbewegungen, und diese Gründe nehmen weiter zu. Dazu gehören die dovishe Perspektive für die Geldpolitik des FOMC, die generelle Politik von Donald Trump (die sich zuletzt nicht geändert hat), die US‑Chinesische Konfrontation (derzeit nur unter einem vorläufigen Waffenstillstand), öffentliche Proteste in den USA unter dem Motto „No Kings“, die Schwäche am Arbeitsmarkt, der Regierungsstillstand im Herbst (der anderthalb Monate dauerte) sowie ein neuer Shutdown Anfang Februar. Hinzu kommen militärische Aktionen der USA gegenüber bestimmten Ländern, Gerichtsverfahren gegen Powell, die Grönland‑Frage und sich verschlechternde Beziehungen zu Kanada und Südkorea. Daher wäre aus meiner Sicht ein weiterer Anstieg des Währungspaares vollauf gerechtfertigt.

Ich glaube weiterhin nicht an einen Abwärtstrend. Der Nachrichtenhintergrund lässt sich nach wie vor schwer zugunsten des Dollars interpretieren, und ich sehe keinen Grund, dies überhaupt zu versuchen. Die blaue Linie markiert das Kursniveau, unterhalb dessen der Aufwärtstrend als beendet gelten könnte. Damit die Bären dieses Niveau erreichen, müsste das Paar etwa 460 Punkte fallen – was ich angesichts der aktuellen Nachrichtenlage und des Fehlens jeglicher bärischer Formationen im Chart für unrealistisch halte.

Als Kursziel für den Anstieg des Euro hatte ich zuvor die bärische Imbalance bei 1,1976–1,2092 im Wochenchart identifiziert, die im Juni 2021 entstanden ist. Dieses Muster wurde nun vollständig geschlossen. Darüber stechen zwei Niveaus hervor: 1,2348 und 1,2564. Dabei handelt es sich um zwei Hochs im Monatschart.

Wirtschaftskalender für die USA und die Eurozone:

  • Eurozone – BIP-Veränderung Q4 (10:00 UTC).
  • USA – Verbraucherpreisindex (13:30 UTC).

Am 13. Februar umfasst der Wirtschaftskalender zwei Termine, die ich beide für wichtig halte. Der Nachrichtenhintergrund könnte die Marktstimmung den ganzen Freitag über beeinflussen.

EUR/USD Prognose und Handelsempfehlungen:

Meiner Einschätzung nach befindet sich das Paar weiterhin im Prozess der Ausbildung eines Aufwärtstrends. Auch wenn der Nachrichtenhintergrund nach wie vor die Bullen unterstützt, haben die Bären in den vergangenen Monaten wiederholt Gegenbewegungen versucht. Dennoch sehe ich weiterhin keinen realistischen Anlass für den Beginn eines nachhaltigen Abwärtstrends.

Aus den Imbalances 1, 2, 4, 5, 3, 8 und 9 hatten Händler die Möglichkeit, den Euro zu kaufen. In allen Fällen folgte eine gewisse Aufwärtsbewegung, und der Aufwärtstrend blieb intakt. In der vergangenen Woche bildete sich bei der Imbalance 11 ein neues bullisches Signal, wodurch Händler Long-Positionen mit Ziel 1,1976 eröffnen konnten. Dieses Ziel wurde erreicht. In dieser Woche entstand bei der Imbalance 12 ein weiteres bullisches Signal, das den Händlern eine neue Gelegenheit bietet, das Paar zu kaufen. Die formalen Kursziele liegen bei 1,2348 und 1,2564.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Samir Klishi,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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