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12.01.202618:40 Analytische Bewertungen Forex: EUR/USD. Smart Money. Trump löst das Entscheidungsproblem der Bullen

Relevance up to 11:00 UTC--5
Exchange Rates 12.01.2026 analysis

Das Währungspaar EUR/USD war elf Tage in Folge rückläufig. Innerhalb dieses Rückgangs wurde das bullische Ungleichgewicht 9 bearbeitet, wobei noch Spielraum verbleibt. Dieses Muster wurde bisher nicht ungültig gemacht, und Reaktionen aus interessanten Bereichen können unterschiedliche Formen annehmen. Daher bin ich weiterhin der Meinung, dass der Aufwärtstrend intakt bleibt. Meiner Meinung nach könnten die Bullen bereits in der letzten Woche einen neuen Angriff gestartet haben, als die meisten US-Wirtschaftsdaten wieder einmal nur Enttäuschungen brachten. Dennoch drängten die Bären mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit weiter. Donald Trump löste die Situation in der Nacht auf Montag. Gegen Jerome Powell wurde eine strafrechtliche Ermittlung eingeleitet, und die Händler wissen genau, wem sie dafür zu danken haben. Powell selbst äußerte, dass es in Amerika gefährlich wird, eine unabhängige Meinung zu haben und dass seine Verfolgung nur einen Grund habe – seinen Widerwillen, die Zinssätze auf die vom Präsidenten geforderten Niveaus zu senken.

Der Dollar begann sofort zu sinken, und ich warte weiterhin auf eine bullische Reaktion aus dem Ungleichgewicht 9, bis die Ungültigerklärung dieses Musters zu dem Schluss führt, dass der bullische Impuls aufgehoben wurde. Eine Ungültigerklärung würde unterhalb des Niveaus von 1,1616 erfolgen. Dies würde den Trend nicht sofort in einen bärischen verwandeln, aber für eine gewisse Zeit könnten die Bären die Initiative ergreifen.

Das Chartbild signalisiert weiterhin bullische Dominanz. Der Aufwärtstrend hält an, aber die Händler benötigen derzeit neue Signale. Ein solches Signal kann nur innerhalb des Ungleichgewichts 9 gebildet werden, aber bislang ist es nicht aufgetaucht. Wenn bärische Muster auftreten oder bullische invalidiert werden, muss die Handelsstrategie angepasst werden. Derzeit gibt es jedoch keine Gründe dafür.

Am Montag fehlten im Wesentlichen Nachrichten, doch für die Händler war die strafrechtliche Verfolgung Powells und die anschließend gegebenen Erklärungen ausreichend, um Entscheidungen zu treffen. Meiner Ansicht nach war dies eine sehr vorhersehbare Fortsetzung der Geschichte, und daraus lässt sich nur ein Schluss ziehen – Trump will alles und jeden kontrollieren, der oder das sein Interesse weckt. Infolgedessen hat die Federal Reserve jede Chance, ihre Unabhängigkeit zu verlieren, und der Dollar eine hervorragende Möglichkeit, weit über das Niveau von 1,20 gegenüber dem Euro zu fallen.

Die Bullen hatten in den letzten 4–5 Monaten viele Gründe für eine neue Offensive, und alle diese bleiben relevant. Dazu gehören der taubenhafte (in jedem Fall) Ausblick für die geldpolitische Strategie des FOMC, Trumps allgemeine Politik (die sich kürzlich nicht geändert hat), die Konfrontation zwischen den USA und China (wo nur ein vorläufiger Waffenstillstand erreicht wurde), Proteste der amerikanischen Öffentlichkeit gegen Trump unter dem Motto „Keine Könige“, Schwäche auf dem Arbeitsmarkt, düstere Aussichten für die US-Wirtschaft (Rezession) und der Regierungsstillstand (der eineinhalb Monate dauerte, aber offensichtlich nicht vollständig von Händlern eingepreist wurde). Nun gehören zu dieser Liste auch die militärische Aggression der USA gegenüber bestimmten Ländern und die strafrechtliche Verfolgung von Powell. Daher wird ein weiteres Wachstum des Paares aus meiner Sicht völlig logisch sein.

Ich glaube weiterhin nicht an einen bärischen Trend. Der Nachrichtenhintergrund bleibt extrem schwer zu Gunsten des Dollars zu interpretieren, und deshalb versuche ich es nicht. Die blaue Linie zeigt das Kursniveau, unterhalb dessen der Aufwärtstrend als beendet angesehen werden könnte. Die Bären müssten den Kurs um etwa 300 Punkte nach unten drücken, um ihn zu erreichen, und ich halte diese Aufgabe unter den aktuellen Nachrichtenhintergründen und Umständen für unmöglich. Das nächste Aufwärtsziel für die europäische Währung bleibt die Zone des bärischen Ungleichgewichts von 1,1976–1,2092 auf dem Wochenchart, die bereits im Juni 2021 gebildet wurde.

Nachrichtenkalender für die USA und die Eurozone:

  • Vereinigte Staaten – Verbraucherpreisindex (13:30 UTC)
  • Vereinigte Staaten – Verkauf neuer Eigenheime (13:30 UTC)

Am 13. Januar enthält der Wirtschaftskalender zwei bemerkenswerte Einträge. Die Auswirkungen des Nachrichtenhintergrunds auf die Marktstimmung am Dienstag werden in der zweiten Tageshälfte zu spüren sein.

EUR/USD Prognose und Händlerempfehlung:

Meiner Ansicht nach könnte das Paar in der Endphase seines Aufwärtstrends sein. Trotz der Tatsache, dass der Nachrichtenhintergrund weiterhin auf der Seite der Bullen steht, haben die Bären in den letzten Monaten häufiger angegriffen. Dennoch sehe ich keine realistischen Gründe für den Beginn eines bärischen Trends.

Aus den Ungleichgewichten 1, 2, 4 und 5 heraus hatten Händler Gelegenheiten, den Euro zu kaufen. In jedem Fall sahen wir ein gewisses Wachstum. Händler hatten auch Gelegenheiten, neue Trendfolge-Long-Positionen zu eröffnen, nachdem eine Reaktion aus dem bullischen Ungleichgewicht 3 kam, nach einer Reaktion aus Ungleichgewicht 8 und dann nach einer Erholung aus dem Ungleichgewicht 9. Diese Woche könnte noch eine zweite Reaktion aus dem bullischen Ungleichgewicht 9 stattfinden. Das Aufwärtsziel für den Euro bleibt das Niveau von 1,1976. Neue Long-Trades sind akzeptabel, wenn ein neues bullisches Signal gebildet wird. Andernfalls muss die Long-Strategie überdacht werden.

*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.

Samir Klishi,
Analytical expert of InstaSpot
© 2007-2026
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