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Der Preistest bei 160,11 erfolgte in einem Moment, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des US-Dollars bestätigte. Der erwartete Rückgang des Währungspaares blieb jedoch aus.
Da der Markt allgemein auf eine mögliche Intervention der Bank of Japan wartet, kommt es derzeit zu keinen starken oder richtungsgebenden Bewegungen. In Kürze werden Daten zur Stimmung im US-Kleinunternehmenssektor (NFIB-Index), Zahlen zur Handelsbilanz sowie Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser veröffentlicht. Diese Indikatoren haben eine gewisse Bedeutung für kurzfristige Prognosen der US-Wirtschaft und können die Stimmung der Händler beeinflussen.
Der NFIB-Index gilt als einer der wichtigsten führenden Indikatoren, da er das Niveau der Geschäftstätigkeit und das Vertrauen unter Kleinunternehmern widerspiegelt. Ein Wert über den Erwartungen könnte einen weiteren Anstieg von USD/JPY unterstützen. Gleichzeitig spiegelt die Handelsbilanz das Verhältnis von Exporten zu Importen wider; besser als erwartete Daten könnten ebenfalls den US-Dollar stützen.
Schließlich dienen die Verkäufe bestehender Häuser – in einem Markt, in dem die Hypothekenzinsen nahezu täglich steigen – als wichtiger Indikator für den Wohnimmobiliensektor und den breiteren Immobilienmarkt. Sie spiegeln zudem indirekt das Verbrauchervertrauen und die Erschwinglichkeit von Hypotheken wider. Ein anhaltender Anstieg der Hausverkäufe würde auf eine stärkere Wohnraumnachfrage hinweisen, was jedoch eher unwahrscheinlich ist. Schwache Immobiliendaten hingegen könnten auf eine Abkühlung des Immobilienmarkts hindeuten und den US-Dollar gegenüber dem Yen unter Druck setzen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs das Niveau von 160,23 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel von 160,39 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 160,39 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau. Ein weiterer Anstieg des Währungspaares ist nur bei negativen Nachrichten zu einer möglichen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran möglich. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach oben bewegt.
Ein Kauf von USD/JPY wird ebenfalls in Betracht gezogen, wenn das Niveau von 160,11 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das würde das Abwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach oben begünstigen. Eine Bewegung in Richtung 160,23 und 160,39 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Ich plane, USD/JPY nach einem Durchbruch unter 160,11 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 159,87. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen, mit dem Ziel einer Erholung von 20–25 Punkten. Abwärtsdruck könnte zurückkehren, falls die Bank of Japan interveniert. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und sich gerade von dort nach unten bewegt.
Ein Verkauf von USD/JPY wird ebenfalls in Betracht gezogen, wenn das Niveau von 160,23 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung 160,11 und 159,87 ist dann zu erwarten.
Erklärung zur Grafik
Wichtiger Hinweis
Anfänger im Forex-Handel sollten beim Einstieg in den Markt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Wirtschaftsdaten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn während Nachrichtenveröffentlichungen gehandelt wird, sollten stets Stop-Loss-Orders verwendet werden, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Schutz können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Risikomanagement genutzt wird und mit großen Volumina gehandelt wird.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, ähnlich dem oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine verlustreiche Strategie.
*The market analysis posted here is meant to increase your awareness, but not to give instructions to make a trade.
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